Google-Chef: Handys sollten kostenlos erhältlich sein

Telefonie Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtet, ist man bei Google der Meinung, dass Handys grundsätzlich kostenlos zu haben sein sollten. Geht es nach CEO Eric Schmidt, werden Mobiltelefone in Zukunft vollständig über die Anzeige von zielgerichteter Werbung finanziert. Schmidt begründete seine Vision mit den immer längeren Nutzungszeiten von modernen Handys. Da die Geräte mit immer mehr Funktionen ausgestattet werden, verbringen viele Menschen laut Schmidt bis zu 10 Stunden am Tag mit der Benutzung ihres Telefons um diverse Aufgaben zu erledigen.

Da diese Zeit nicht nur für Gespräche, sondern auch für Textnachrichten und Web-Dienste genutzt wird, sei Werbung eine denkbare Form der Finanzierung, sagte er weiter. Google experimentiert seinen Angaben bereits mit der Auslieferung von Text-, Bild- und Videowerbung für die kleinen Bildschirme von Mobiltelefonen.

Der Google-Chef wies darauf hin, dass sein Unternehmen nicht selbst in den Vertrieb von Handys einsteigen wolle. Auch die große Hersteller wie Nokia und Motorola oder Netzbetreiber wie Vodafone hätten keine ihm bekannten Pläne, so Schmidt. Er räumte ein, dass Handys ähnliche wie Zeitungen möglicherweise nie vollständig kostenlos erhältlich sein würden, eine Reduzierung der Preise sei durch die Werbung jedoch wahrscheinlich.
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