Microsofts AntiVirus-Software hielt Gmail für Virus

Internet & Webdienste Dass Microsoft Googles Webmail-Dienst Gmail (in Deutschland "Googlemail") als Konkurrenz für seine Produkte Windows Live Mail und Hotmail betrachtet, dürfte selbstverständlich sein. Gerade deshalb könnte man vermuten, dass es Absicht war, als Microsofts AntiVirus-Software Windows Live OneCare in den vergangenen Tagen Gmail als Virus identifizierte. Wollte man als OneCare-Nutzer auf sein Gmail-Konto zugreifen, wurde eine Warnung angezeigt, laut der das Host-System mit einem Virus namens "BAT/BWG.A" infiziert sein sollte. Microsoft hat das Ganze mittlerweile als Fehler bestätigt, der umgehend durch die Veröffentlichung einer neuen Virendefinitionsdatei beseitigt wurde.

Das Problem trat in der vergangenen Woche erstmals auf. Zuvor hatte Google einige Änderungen an seinem Webmail-Service vorgenommen. Microsoft will nun seine internen Abläufe überprüfen, um derartige Falschmeldungen in Zukunft zu unterbinden. Fehlerkennungen durch AV-Software sind keine Seltenheit.

Erst vor einigen Monaten wurde Microsofts Tabellenkalkulation Excel von McAfee AntiVirus kurzfristig als Schad-Software erkannt. Auch beim Konkurrenten Symantec hab es kürzlich Probleme. Die Software des Unternehmens identifizierte bestimmte Programme, die in England von Kirchenbediensteten verwendet werden, als schädlich und sorgte so dafür, dass zahlreiche Gottesdienste ausfielen.
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