Angebliche PowerPoint-Lücke doch "nur" ein Fehler

Microsoft Im Dezember letzten Jahres gab es Berichte über eine Lücke in Microsofts Präsentations-Software PowerPoint, in denen es hieß, dass die Software mit Hilfe von Proof-of-Concept-Code zum Absturz gebracht werden kann. Der IT-Sicherheitsdienstleister Secunia stufte das Problem damals als höchst kritisch ein. Nun hat Microsoft Stellung bezogen und erklärt, dass es sich bei dem angeblichen Sicherheitsproblem in PowerPoint 2003 "nur" um einen Fehler in der Software handelt. Der Bug soll sich nicht für das Ausführung von Programm-Code ausnutzen lassen, sondern bringt PowerPoint lediglich zum Absturz, heißt es.

Die Entwickler von PowerPoint haben das Problem mittlerweile behoben. Wann ein Patch veröffentlicht werden soll, ist bisher nicht bekannt. Der Fehler lässt sich mit Hilfe des Beispiel-Codes reproduzieren. Das Perl-Skript generiert eine fehlerhafte PowerPoint-Datei, die das Präsentationsprogramm unter Umständen zum Absturz bringen kann.

Technische Details finden sich im Weblog des Microsoft Security Response Center.
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