AMD verkauft alte Produktionsanlagen nach Russland
Angstrem stellt seit Jahren verschiedene Mikroprozessoren her und will jetzt die Fertigung im 130-nm-Verfahren nutzen, um pro Jahr rund 12 Millionen Chips herzustellen. Dabei handelt es sich inzwischen um eine überholte Technologie - die Athlon XP Modelle von AMD wurden in diesem Verfahren gefertigt. Branchenkenner gehen davon aus, dass Angstrem zwischen 250 und 300 Millionen US-Dollar für die Produktionsanlagen zahlen muss.
Anschließend sollen die Anlagen in Selenograd bei Moskau aufgebaut werden. Dort hat auch der Konzern Sitronics Micron seinen Sitz, der für 120 Millionen US-Dollar eine französische Mikrochip-Fertigung gekauft hat. Eine offizielle Bestätigung des Zeitungsartikels seitens der beiden Unternehmen fehlt bislang.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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