OpenOffice könnte von Microsoft & Novell profitieren

Software Die Zusammenarbeit von Microsoft und Novell, bei der es um eine bessere Interoperabilität von Windows und Linux geht, wird wahrscheinlich auch anderen Open-Source-Projekten zugute kommen. Eines, das direkt profitieren könnte, ist die freie Büro-Suite OpenOffice. Unter anderem hatten Microsoft und Novell bei ihrer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag auch die Schaffung von "Übersetzern" angekündigt, mit denen die Verarbeitung des jeweils anderen Dateiformats in beiden Programmen ermöglich werden soll.

Seitens der Entwickler von OpenOffice begrüßte man die Zusammenarbeit der beiden Software-Firmen deshalb. Neuerungen, die zunächst in Novells Version von OpenOffice eingesetzt werden, fanden in der Vergangenheit bereits mehrfach den Weg in die nichtkommerzielle Ausgabe des Programms.

Eine ähnliche Entwicklung erhofft man sich nun auch in diesem neuen Fall. Zunächst wollen Microsoft und Novell jedoch daran arbeiten, OpenDocument- in Open XML-Dateien umzuwandeln. Später sollen ähnliche Möglichkeiten auch für die Formate für Tabellenkalkulationen geschaffen werden. Einen konkreten Zeitplan für diese Vorhaben gibt es jedoch noch nicht.
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