Deutsche Telekom verzichtet auf Wimax-Standard

Wirtschaft & Firmen Wie die Deutsche Telekom vor kurzem bekannt gegeben hat, wird sie sich aus der Entwicklung des drahtlosen Hochgeschwindigkeitsnetzes Wimax zurückziehen. Stattdessen setzt das Bonner Unternehmen auf UMTS und die leitungsgebundene Variante. Ab Dezember wird die Bundesnetzagentur mit der Versteigerung von Frequenzen für den Breitband-Funkstandard Wimax beginnen. Die Liste für Auktionsteilnehmer wird bereits am 8. November geschlossen. Die neue Technik ist vor allem für ländliche Regionen, welche bislang nicht an das schnelle DSL-Netz oder auch das Fernsehkabelnetz angeschlossen sind, vorgesehen.

Da mehr Anträge für den neuen Standard eingegangen sind, als Frequenzen zur Verfügung stehen, hat sich die Bundesnetzagentur für das Auktionsverfahren entschieden. "Wir betrachten Wimax als einen weiteren Schlüssel beim Engagement für eine flächendeckende Breitbandversorgung in der Bundesrepublik", so Walter Raizner, Chef der Festnetzsparte bei der Deutschen Telekom, im März diesen Jahres.

Wie das Unternehmen nun mitteilte, haben zwei Wimax-Pilotprojekte gezeigt, dass die Funktechnik sowohl technisch, als auch wirtschaftlich keine Alternative sei. Aus diesem Grund wird man nicht an der Versteigerung der Frequenzen teilnehmen.
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