Microsoft lässt Privatdetektive "Raubkopierer" jagen

Microsoft Das Microsoft sich auf "Mystery-Shopper" verlässt, um herauszufinden, ob ein Händler wirklich legale Software anbietet, ist seit längerem bekannt. Nun ließ Michala Alexander, bei Microsoft Grossbritannien zuständig für das Vorgehen gegen illegale Kopien, verlauten, dass man auch Privatdetektive engangiert. Gestern teilte Microsoft mit, dass man in zahlreichen Ländern gegen Personen und Firmen vorgeht, die versuchen unlizenzierte Software über Online-Auktionshäuser zu vertreiben. Nach Angaben von Alexander wurden Privatermittler eingesetzt, die mit in einem Verdachtsfall Kontakt zum jeweiligen Anbieter aufnahmen.

Sie begründete dieses Vorgehen gegenüber ZDNet mit den speziellen Umständen, durch die die Kontaktaufnahme zu den Händlern erschwert werden soll. Man könne keine eigenen Angestellten losschicken, da die Anbieter diesen keinerlei Auskünfte erteilen würden. Stattdessen müssten Spezialisten zum Einsatz kommen, die mit derartigen Situationen umgehen können.
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