Dänischer Provider muss AllOfMp3 für Kunden sperren

Internet & Webdienste Dass der russische Musikdienst AllOfMp3.com der internationalen Musikindustrie ein Dorn im Auge ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. Die Plattenfirmen stört vor allem, dass das Unternehmen seine Musik-Downloads an Kunden in aller Welt verkauft, obwohl nur für Russland Vertriebsabkommen getroffen wurden.

Wie nun bekannt wurde, versucht die International Federation of the Phonographic Industry offenbar in einigen Ländern auch auf gerichtlichem Wege dafür zu sorgen, dass das Angebot von AllOfMp3.com dort nicht mehr genutzt werden kann. Wie der Verband mitteilte, wurde es dem dänischen Internet-Provider Tele2 per Gerichtsurteil verboten, seine Kunden auf AllOfMp3.com zugreifen zu lassen.

Tele2 gehört zu Europas größten Providern und die dänische Musikindustrie hatte bereits seit längerem versucht, den Bürgern des Landes die Nutzung von AllOfMp3.com unmöglich zu machen. Erst nach dem Eingreifen des internationalen Musikverbandes wurde ein Erfolg erzielt.

Die Telekommunikationsindustrie von Dänemark hat ihr Unverständnis bereits zum Ausdruck gebracht. Man könne nicht für die Handlungen der einzelnen Kunden verantwortlich gemacht werden, hieß es. Das Urteil sei nichts anderes als Zensur. Tele2 will nun Berufung gegen das Urteil einreichen. Noch ist AllOfMp3.com für die Kunden des Unternehmens erreichbar.
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Noch eine Massnahme welche die Welt nicht braucht und auch nicht funzt denn dann wird halt ein Proxy benutzt. Der MI ist wirklich lernresistent, das muss man ihr lassen.
 
Ich muss mein Restguthaben da die nächsten Tage wohl besser aufbrauchen.. Und ja! Ich nutze den Service und steh dazu..
 
Erinnert mich an Don Quichote und den Kampf gegen die Windmühlenflügel ^^
 
Und wieder mal hat die Musikindustrie bewiesen, dass sie doch nicht dazulernen und weiterhin gegen an gehen wo es nur geht, Millionenklagen einreichen, anstatt die Preise zu senken. Aber naja, ich reg' mich nicht mehr drüber auf, sie werde es eh nie lernen.
 
Wie mich das ankotzt, die Unternehmen kosten die Globalisierung aus und verlegen alles ins billige Ausland und die Kunden profitieren kaum von der Globalisierung.


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