Mozilla kommentiert angebliche Lücken in Firefox 2.0

Software Derzeit findet offenbar ein Rennen darum statt, wer in den beiden neu aufgelegten Browsern Mozilla Firefox und Microsoft Internet Explorer 7 die ersten Fehler entdeckt. Bereits kurz nach der Veröffentlichung wurden zwei Sicherheitslücken im neuen Internet Explorer bekannt, doch auch Firefox blieb zunächst nicht verschont. Auch bei dem Open-Source-Produkt tauchten in Sicherheits-Mailinglisten zwei Schwachstellen auf, doch die Entwickler wiesen die berichte mittlerweile zu großen Teilen zurück. Window Snyder, die neue Sicherheits-Chefin von Mozilla, die zuvor bei Microsoft tätig war, bezeichnete die Meldungen als "Lärm", da die beiden Schwachstellen für die Anwender keine echte Gefahr darstellen sollen.

Eine der beiden neuen Lücken wurde bereits in einer früheren Version von Firefox geschlossen, wurde jedoch für die Version 2.0 als neu gemeldet. Laut Snyder ist die eigentliche Schwachstelle jedoch beseitigt worden. Allerdings gibt es ein ähnliches Problem, das den Browser zum Absturz bringen kann.

Die zweite gemeldete Schwachstelle konnte bisher noch nicht ausführlich untersucht werden, so Snyder. Zwar habe man Beispiel-Code erhalten, doch dieser reiche für eine Untersuchung nicht aus. Die Lücke soll angeblich für Online-Betrugsversuche ausgenutzt werden können. Sobald man weitere Informationen erhalten hat, soll das Problem genauer erforscht werden.

Snyder sagte, dass Mozilla Berichte über Schwachstellen gern entgegen nimmt. Diese sollen jedoch direkt an die Entwickler gemeldet und nicht veröffentlicht werden. Mozilla selbst bezeichnet Firefox 2.0 als einen der besten Releases bisher, da man so viele Fehler und Sicherheitsprobleme beseitigen konnte, wie noch nie zuvor.
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