Windows Vista macht die Speicherhersteller glücklich

Windows Vista Dass die Anforderungen an den Arbeitsspeicher eines Computers mit Windows Vista steigen werden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nun hat mit A-Data ein erster Hersteller eine Prognose abgegeben, wie stark der Markt für Arbeitsspeicher nach der Markteinführung von Windows Vista wachsen dürfte. A-Data-CEO Simon Chen sagte laut DigiTimes, dass man ab 2007 mit einem jährlichen Wachstum von 20 bis 30 Prozent rechnet. Dies wird nach seinen Angaben durch die Voraussetzungen für Vista-zertifizierte Computer liegen. Als Minimalausstattung nannte er 1 Gigabyte Arbeitsspeicher, was eine Verdopplung gegenüber den 512 Megabyte RAM bedeutet, die bei den meisten Windows XP-Systemen zum Einsatz kommen.

Chen geht davon aus, dass Vista den Speicherherstellern 2007 und 2008 zwei "gute Jahre" bescheren wird. Dennoch sollten die Kosten für Arbeitsspeicher pro Vista-PC nicht mehr als 10 Prozent des Gesamtpreises betragen, sagte er weiter. Die steigende Nachfrage dürfte aber auch für etwas höhere Preise sorgen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass vor allem DDR2-RAM betroffen sein wird.

Auch der Markt für Flash-Speicher wird von Windows Vista profitieren. Durch die Integration von Funktionen bei denen ein Flash-Gerät als schneller Speicher für Applikationsdaten oder als Erweiterung des Arbeitsspeichers genutzt wird, um die Dauer des Systemstarts weiter zu verkürzen, rechnet man auch in dieser Sparte mit einer wachsenden Nachfrage.

Weitere Gründe für die rosigen Aussichten der Hersteller verschiedener Speicherarten sind die Anforderungen Microsofts, die man an Produzenten von Desktop- und Notebook-PCs stellt. So ist ab Mitte 2007 für die Zertifizierung eines Notebooks als Vista-fähiges Gerät die Integration von Flash-Speicher auf dem Mainboard Pflicht. Intel berücksichtigt dies bereits bei seiner neuen Notebook-Plattform mit dem Codenamen "Santa Rosa".

Ähnliche Konzepte werden auch bei Desktop-Systemen Einzug halten. Samsung hat mit seinen flash-basierten Festplatten erste Schritte in dieser Richtung unternommen. Im Laufe des Jahres 2007 müssen Vista-PCs laut Microsoft mit Festplatten ausgerüstet sein, die neben der üblichen HDD-Technik auch Flash-Speicher enthalten. Diese sogenannten Hybrid-Festplatten werden eines der zahlreichen neuen Produkte sein, die mit dem Erscheinen von Windows Vista auf den Markt kommen werden.
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