Microsoft beugt sich Ansprüchen belgischer Verleger

Internet & Webdienste Microsoft hat am Freitag bekannt gegeben, dass man die von belgischen Zeitungen beanstandeten Links zu deren Inhalten entfernen werde, anstatt sich nach dem Vorbild von Google auf langwierige Streitigkeiten wegen Urheberrechten einzulassen. Die Redmonder hatten in der letzten Woche Unterlassungsaufforderungen von einer Vereinigung erhalten, die französisch- und deutschsprachige Zeitungen aus Belgien vertritt. Die Beschwerde gleicht der, die zu einem Prozess gegen Google geführt hatte, und zugunsten der Verlage ausgegangen war.

Microsoft wird nun alle Links auf Artikel der Zeitungen entfernen, die bisher über die Windows Live Suche gefunden werden konnten. Dennoch will man damit nicht klein bei geben, sondern weist darauf hin, dass die Entfernung der beanstandeten Artikel keinem Schuldeingeständnis gleich kommt und man sich alle weiteren Schritte vorbehält.

Man sei jedoch zu Gesprächen mit den Verlagen bereit, hieß es weiter. Ein Gericht hatte im vergangenen Monat einen Einspruch Googles zurückgewiesen, so dass der Suchmaschinenbetreiber weiterhin keine belgischen Zeitungen in seinem News-Bereich zitieren darf.
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