Internet im Iran nur noch mit ISDN-Geschwindigkeit

Internet & Webdienste Die Jugend im Iran dürfte von der jüngsten Entscheidung ihrer weltweit umstrittenen Regierung nur wenig begeistert sein. War bisher der Zugriff auf das Internet relativ uneingeschränkt möglich, so werden die Bandbreiten nun stark begrenzt. Seit der letzten Woche ist es Internet Service Providern verboten, Anschlüsse mit mehr Bandbreite als 128 Kilobit pro Sekunde anzubieten. Dies entspricht der Datenrate von zwei im Verbund betriebenen ISDN-Kanälen. Eine Begründung für das Verbot wurde nicht abgegeben.

Die Beschränkung gilt für Heimanwender ebenso wie für Firmen und Internet-Cafés. Kritiker gehen davon aus, dass Schüler und andere Menschen, die das weltweite Netz zu Recherchezwecken nutzen, in ihrer Arbeit stark behindert werden. Sie betrachten die neue Regelung als Versuch des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, Druck auf die Medien seines Landes auszuüben.

Offiziell sollen die Beschränkungen nur so lange gelten, bis neue Regelungen für die Bereitstellung von High-Speed Internet-Anschlüssen in Kraft treten. Ob die Bandbreiten dann wieder angehoben werden dürfen, ist bisher nicht klar. Lokale Provider gehen jedoch nicht davon aus.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren47
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Sony 43 Zoll Fernseher (Ultra HD, 2x Triple Tuner, Smart TV)
Sony 43 Zoll Fernseher (Ultra HD, 2x Triple Tuner, Smart TV)
Original Amazon-Preis
699,99
Im Preisvergleich ab
699,00
Blitzangebot-Preis
599,00
Ersparnis zu Amazon 14% oder 100,99

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden