Internet im Iran nur noch mit ISDN-Geschwindigkeit

Internet & Webdienste Die Jugend im Iran dürfte von der jüngsten Entscheidung ihrer weltweit umstrittenen Regierung nur wenig begeistert sein. War bisher der Zugriff auf das Internet relativ uneingeschränkt möglich, so werden die Bandbreiten nun stark begrenzt. Seit der letzten Woche ist es Internet Service Providern verboten, Anschlüsse mit mehr Bandbreite als 128 Kilobit pro Sekunde anzubieten. Dies entspricht der Datenrate von zwei im Verbund betriebenen ISDN-Kanälen. Eine Begründung für das Verbot wurde nicht abgegeben.

Die Beschränkung gilt für Heimanwender ebenso wie für Firmen und Internet-Cafés. Kritiker gehen davon aus, dass Schüler und andere Menschen, die das weltweite Netz zu Recherchezwecken nutzen, in ihrer Arbeit stark behindert werden. Sie betrachten die neue Regelung als Versuch des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, Druck auf die Medien seines Landes auszuüben.

Offiziell sollen die Beschränkungen nur so lange gelten, bis neue Regelungen für die Bereitstellung von High-Speed Internet-Anschlüssen in Kraft treten. Ob die Bandbreiten dann wieder angehoben werden dürfen, ist bisher nicht klar. Lokale Provider gehen jedoch nicht davon aus.
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