Microsoft: Richtlinien für die Privatsphäre der Kunden

Microsoft Microsoft wurde in der Vergangenheit oft dafür kritisiert, persönliche Informationen der Kunden zu speichern. Allerdings hat der Konzern daraus gelernt und jetzt ein Dokument veröffentlicht, dass Richtlinien für die Privatsphäre der Kunden beinhaltet. Das 49-seitige Dokument trägt den Titel "Microsoft’s Privacy Guidelines for Developing Software Products and Services" und richtet sich auch an andere Unternehmen. Die Redmonder hoffen, dass sich andere Firmen diesen Richtlinien annehmen und zukünftig ihre Produkte daran anpassen. Enthalten sind Empfehlungen für Programmierer, die helfen sollen, die Privatsphäre der Kunden zu schützen.

Vor allem das Programmieren von Webseiten sowie Applikationen, die Informationen über das Internet verschicken, stehen im Mittelpunkt. Am Beispiel des Phishing-Filters werden die Grundzüge der Richtlinien klar. Der Phishing-Filter im Internet Explorer 7 vergleicht eine besuchte Webseite mit einer Datenbank, um so Veränderungen feststellen zu können, die auf einen Betrugsversuch hinweisen.

Bevor dieser Abgleich mit der Datenbank stattfindet, werden alle persönlichen Informationen auf der Webseite gelöscht, so dass nicht nachvollzogen werden kann, welche Person die entsprechende Seite aufgerufen hat.

Weitere Informationen: privacy_guidelines.doc (1.1 MB, englisch)
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