Browser Opera warnt zukünftig vor Phishing-Seiten

Software Die Entwickler des Opera Browser haben gestern in London ihr neues Konzept für den Schutz der Nutzer ihres Produkts vor betrügerischen Internet-Seiten vorgestellt. In Zukunft soll das äußere rechte Ende des Adresseingabefeldes für die Anzeige von Informationen über die Legitimität einer Webseite genutzt werden. Besucht man zukünftig eine Internet-Seite zum ersten Mal, überprüft Opera über eine Datenbank, ob das Angebot vertrauenswürdig ist, oder es sich dabei um einen Betrugsversuch handelt. Ist die Seite bekannt, wird ein kleines "i" angezeigt, während ein Fragezeichen eingeblendet wird, falls die Homepage nicht bekannt ist. Sollte die Seite als betrügerisch bekannt sein, wird der Besuch geblockt.


Der Browser überträgt nach Angaben der Entwickler nur die allernötigsten Informationen, die benötigt werden, um eine betrügerische Webseite zu identifizieren. Das Ergebnis der Überprüfung wird für eine gewisse Zeit zwischengespeichert, so dass bei einem erneuten Besuch nicht noch einmal nachgefragt werden muss.

Beim Besuch von Webseiten wird der Domainname und ein Hash-Wert der eigentlichen URL an einen Server von Opera Software übertragen. Die Antwort erfolgt in Form einer XML-Datei, die Informationen über das "Vertrauens-Level" der jeweiligen Seite enthält. Die Dauer der Speicherung dieser Daten wird von Opera vorgegeben und kann bei bekannten vertrauenswürdigen Angeboten länger sein, als bei fraglichen Seiten.

Es werden keine Informationen zum jeweiligen Nutzer auf den Servern von Opera abgelegt. Auch IP-Adressen, Cookies oder andere Session-bezogene Daten werden nicht genutzt. Opera erhält die Daten zu vertrauenswürdigen oder betrügerischen Angeboten von einem Drittanbieter namens, der bereits seit langer Zeit derartige Lösungen anbietet.

Der Anwender kann den Betrugsschutz selbstverständlich auf einfache Weise deaktivieren. Dazu muss nur das Informationsmenü geöffnet werden, das über die Anzeige in der Adressleiste erreichbar ist. Das neue System soll erstmals in der Version 9.1 zum Einsatz kommen, an der die Norweger derzeit arbeiten.

Auch bei der Konkurrenz von Mozilla und Microsoft arbeitet man derzeit an ähnlichen Schutzmechanismen. Sowohl Firefox 2.0 als auch der Internet Explorer 7 werden in Zukunft mit Anti-Phishing-Systemen ausgeliefert.
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