Vista: Automatischer Ruhezustand soll Strom sparen

Windows Vista Microsoft will mit Windows Vista nach eigenen Angaben dafür sorgen, dass die Stromrechnung von Unternehmen weniger teuer wird. Dies soll erreicht werden, in dem ein Computer automatisch in den Ruhezustand versetzt wird, wenn man ihn eine Stunde lang nicht benutzt. Viele Unternehmen lassen Arbeitsplatzrechner derzeit 24 Stunden am Tag eingeschaltet. Würden die Systeme bei Nichtbenutzung regelmäßig in den Ruhezustand geschaltet, könnten die Firmen auf diese Weise pro Gerät je nach Typ des Monitors Energiekosten in Höhe von 44 bis 55 Euro sparen, rechnet Microsoft vor.

Die Redmonder haben angeblich viel unternommen, um dafür zu sorgen, dass PCs unter Vista einfacher in den Ruhezustand versetzt werden können als beim Vorgänger Windows XP. Nicht nur bei Laptops soll sich die Umschaltung nun bewähren, vor allem Desktop-Systeme sollen auf diese Weise effektiver genutzt werden können.

Zu den Maßnahmen, die helfen sollen dieses Ziel zu erreichen, gehört unter anderem die Möglichkeit, Rechner für die Installation von Sicherheits-Updates aus dem Ruhezustand zu holen und sie dann wieder in diesen zu versetzen. Über neue Gruppenrichtlinien können Firmen ausserdem dafür sorgen, dass für alle Computer im Netzwerk die gleichen Power Management Einstellungen gelten.

So lässt sich nun unter anderem festlegen, dass nach 15 Minuten Nichtbenutzung der Bildschirm abgeschaltet wird, ohne dem Anwender die Möglichkeit zu geben, dies zu ändern. Auch wenn der PC eingeschaltet ist, verspricht Microsoft eine effektivere Nutzung der Ressourcen, da Vista über Funktionen verfügt, die den Prozessortakt auch bei Desktops dem aktuellen Leistungsbedarf anpassen.

Doch Vista wird teilweise auch für einen gegenüber XP erhöhten Energiebedarf sorgen, da die neue Oberfläche Aero bei entsprechender Hardware-Ausstattung von der Grafikkarte berechnet wird. Tester des neuen Betriebssystem berichteten bereits, dass sich die Akkulaufzeit von Laptops deshalb verkürzt. Bis zur Markteinführung will man dafür sorgen, dass die Geräte fast genau so lange laufen, wie unter Windows XP.
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