Microsoft strukturiert für den Nachfolger von Vista um

Windows Vista Windows Vista ist noch nicht ganz fertiggestellt und bis zur Markteinführung wird noch etwas Zeit vergehen, doch bei Microsoft plant man schon für die Entwicklung des Nachfolgers. Das Projekt welches intern gern als "Vista+1" bezeichnet wird, trägt vorläufig den Namen "Fiji". Bisher hat das Unternehmen nach eigenen Angaben noch keine ersten Versionen des Vista-Nachfolgers erarbeitet. Stattdessen sind die Chefs der sogenannten Core Operating System Division (COSD) bei Microsoft noch mit den Vorbereitungen beschäftigt. Dazu gehört auch eine Umstrukturierung der Abteilung.

Jon DeVaan, Senior Vice President COSD, gab die Umstellungen gestern in einem internen Papier seinen Mitarbeitern bekannt. Teil der Umstrukturierung ist die Bildung neuer Arbeitsgruppen für Hardware und Sicherheit. Bisher gab es zwei getrennte Sicherheits-Teams, die als Teil der Windows-Abteilung zusammengefasst werden. Nach der Neuordnung des Betriebssystembereichs arbeiten folgende Gruppen an Windows:
  • Das Windows Core System Team wird für die Entwicklung des eigentlichen Betriebssytems verantwortlich sein, was die Bereiche Kernel, Virtualisierung, Netzwerk und Deployment abdeckt. Ben Fathi, der bisherige Chef des Teams für Sicherheitstechnologie wird durch deren Verschmelzung mit der Trustworthy Computing Gruppe, nun zum Leiter der Entwicklungsabteilung.
  • Das Windows Engineering System and Services Team wird für die Bereitstellung der benötigten Entwicklungswerkzeuge verantwortlich sein und soll dafür sorgen, dass Microsoft eine möglichst hohe Qualität seines Produkts bieten kann.
  • Das PC-Hardware Team übernimmt die Zusammenarbeit mit den Zahlreichen Herstellern von Computern, deren Komponenten und den unabhängigen Hardware-Händlern.
  • Das Trustworthy Computing Team ist nun für sämtliche Sicherheitsaspekte zuständig, also auch die Reaktion auf neu aufgetretene Schwachstellen und ähnliches.
  • Beim Windows Core Architecture Team konzentriert man sich nun auf die Architektur von Windows und ist für das technische Design der Betriebssysteme zuständig.
Ziel der Reorganisation sei es, die Struktur der Windows-Abteilung zu vereinfachen, um während der Entwicklung flexibler arbeiten zu können, als in der Vergangenheit üblich. Der Nachfolger von Windows Vista trägt wie erwähnt den Codename "Fiji" und soll bereits zwei Jahre nach dem Erscheinen des Vorgängers in den Startlöchern stehen. Dies entspricht der neuen Strategie der Redmonder, alle zwei Jahre ein neues Betriebssystem auf den Markt zu bringen.
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