Libyen: Ein '100-Dollar-Laptop' für jedes Schulkind

Hardware In einem Bericht der Zeitung New York Times hieß es am Mittwoch, dass das nordafrikanische Land Libyen jedes seiner 1,2 Millionen Schulkinder mit einem Laptop ausstatten will. Dabei will man auf den sogenannten "100-Dollar-Laptop" setzen, der vom Massachussetts Institute of Technology (MIT) entwickelt wird. Bis zum Juni 2008 sollen alle Schulkinder in Lybien mit einem solchen Gerät versorgt werden. Dies kündigte der Initiator des One Laptop per Child Projekts und MIT-Chef Nicholas Negroponte, in dessen Rahmen der 100-Dollar-Laptop" entwickelt wird, gegenüber der Zeitung an. Auf diesem Weg sollen die Kinder auch Zugriff auf das Internet erhalten.

Libyen lässt sich das Projekt 250 Millionen US-Dollar kosten. Neben den Laptops selbst werden damit auch Server für Schulen und technisches Personal, sowie Internet-Zugänge über Satellit und andere Infrastrukturverbesserungen finanziert. Im Rahmen der Verhandlungen wurde auch die Möglichkeit diskutiert, auf Kosten Libyens auch ärmere afrikanische Staaten mit den günstigen Laptops für Schulkinder zu versorgen.

Eine Reihe anderer Länder hat bereits angekündigt, den 100-Dollar-Laptop ebenfalls einzusetzen. Neben Argentinien, Brasilien und Nigeria sollen in Thailand wie in Libyen allen Schulkindern ein solches Gerät zur Verfügung gestellt werden. Libyen befindet sich derzeit auf dem Weg zu mehr Offenheit. Seit 2003 versucht Staatschef Gadhafi sein Land in Richtung Westen zu öffnen.
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