Kompensierung für Vista-Firmenaktivierung gefordert

Windows Vista Microsoft gab in der letzten Woche bekannt, dass es mit Windows Vista zahlreiche neue Schutzmaßnahmen geben wird, die die unrechtmäßige Verwendung von Volumenlizenzschlüsseln für Unternehmen unterbinden sollen. Marktbeobachter fordern nun, dass Microsoft seinen Firmenkunden, die Kosten für die Implementierung der neuen Maßnahmen auf die eine oder andere Weise erstatten soll. Bisher mussten nur Endkunden und kleinere Unternehmen ihre Windows-Betriebssysteme aktivieren lassen. Nun wird die Aktivierung aber auch für Großkunden zur Pflicht.

Durch die Einführung der neuen Technologien, die unter der Bezeichnung "Software Protection Plattform" zusammengefasst werden, entstünden den Kunden nicht selten erhöhte Kosten, hieß es von den Finanzanalysten der Firma Gartner. Egal welche der beiden neuen Aktivierungsmethoden für Volumenlizenzen (wir berichteten) eingesetzt wird, die Firmen müssten nun den Umgang damit bezahlen.

Dadurch kann Microsoft zwar für einen verlässlicheren Strom der eigenen Einnahmen sorgen, doch auch für Unternehmen müsse es Vorteile geben. Nur durch eine Kompensation der entstehenden Kosten sei dies möglich, so Gartner, da die positiven Neuerungen der neuen Aktivierungssysteme den Kostenaufwand nicht aufwiegen könnten.

Trotz allem gehen die Analysten nicht davon aus, dass die neuen Aktivierungssysteme für Firmen die Adaption von Windows Vista beeinflussen werden. Da die meisten Unternehmen laut Gartner erst in 12 bis 18 Monaten auf Vista umsteigen werden, sollten bis zu diesem Zeitpunkt die bei der Nutzung der Aktivierungmethoden auftretenden Probleme aus der Welt geschafft sein, so dass ihrem Einsatz nichts mehr im Wege steht.
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