Analysten: PlayStation 3 offenbar mit Hitzeproblemen

PC-Spiele Das Jahr 2006 ist für den japanischen Elektronikriesen Sony bisher alles andere als gut verlaufen. Nach dem Skandal um die auf Sony-CDs versteckten Root-Kits, den jüngsten Rückrufaktionen von Notebook-Akkus, die in einer japanischen Fabrik fehlerhaft produziert wurden, sorgen nun Analysten wegen der PlayStation 3 für sinkende Kurse der Sony-Aktien. Sony musste die Markteinführung seiner neuen Spielkonsole bereits zwei Mal verschieben, obwohl der Konkurrenzdruck von Microsoft und Nintendo ständig zunimmt. Nun sorgt der Bericht eines Finanzanalysten für Bedenken in der Branche. Einige Investement-Bänker haben ihre Empfehlung, Aktien von Sony zu kaufen, bereits geändert und die Aktie auf "neutral" zurückgestuft.

Nach Angaben des erwähnten Analysten waren auf der Tokyo Game Show in der letzten Woche Demo-Geräte zu sehen, die offenbar fehlerhaft arbeiteten und mehrfach neu gestartet werden mussten. Man geht davon aus, dass dies auf eine zu starke Hitzeentwicklung zurückzuführen ist. Bedenklich sei angeblich, dass derartige Probleme so kurz vor der Markteinführung auftreten.

Sony teilte mit, dass es sich bei den Problemen, die bei den Vorführgeräten auf der Spielemesse zu sehen waren, nicht um technische Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Hardware der PlayStation 3 handeln soll. Stattdessen sollen die Fehler auf besondere Temperatur- Unregelmäßigkeiten zurückzuführen sein.

Angeblich sei es durch die enge Bauweise des Messestandes, auf dem 200 Demo-Einheiten in einem Verbund aufgebaut waren, zu Hitzeproblemen gekommen sein, weil kaum Luftzirkulation herrschte. Derartige Umstände seien auf Messen keine Seltenheit, so eine Sprecherin. Auch die Produkte anderer Hersteller hätten oft damit zu kämpfen. Für den normalen Heim-Nutzer soll es keine Probleme geben, hieß es.

In der Tat gab es auch nach der Markteinführung von Microsofts Konkurrenzprodukt, der Xbox 360, Berichte über Hitzeausfälle. Diese waren jedoch nicht auf das Gerät selbst zurückzuführen. Laut Microsoft war stattdessen eine ungünstige Platzierung des Netzteils mit mangelnder Luftzirkulation die Ursache der Schwierigkeiten.
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