Vista: Auch McAfee kritisiert Sicherheitsfunktionen

Windows Vista Nach Symantec äussert nun mit McAfee eine weitere Größe der IT-Sicherheitsbranche massive Kritik an Microsofts Sicherheitskonzept für das neuen Betriebssystem Windows Vista. In einer ganzseitigen Anzeige, die heute in der Financial Times geschaltet wurde, warnt man vor den Folgen der Implementierung des Kernel-Schutzes PatchGuard.

Das Unternehmen geht davon aus, dass durch den Kernelschutz, der vor dem Zugriff auf den Systemkern durch Dritte schützen soll, ein erhöhtes Risiko für eine Kompromittierung des Computers durch Schad-Software entsteht. Microsoft verfolge den falschen Weg, wenn man versuche, die Zusammenarbeit mit IT-Sicherheitsfirmen auf diese Weise zu beenden, schrieb McAfee-Chef George Sagemuk in der Anzeige.

Durch die vollständige Abschottung des Systemkerns verhindert Microsoft laut McAfee, dass unabhängige Unternehmen Sicherheitsverbesserungen vornehmen können. Wenn man das Windows Vista sicherer machen wolle, müsse man Firmen wie McAfee und Symantec gleichberechtigten Zugriff auf den Kernel gewähren, hieß es weiter.

Nach Auffassung des McAfee-Chefs will Microsoft mit seinem Vorhaben eine Welt schaffen, in der eine riesige Firma nicht nur das Betriebssystem für den Großteil der Computer kontrolliert, sondern auch dessen Schutz vor Viren und anderen Programmen, die Schaden anrichten können.

McAfee-Konkurrent Symantec hatte in den vergangenen Monaten mehrfach gegen die neuen Sicherheitsfunktionen von Windows Vista gewettert. Man wirft Microsoft vor, durch die Implementierung dieser Features nicht nur größere Sicherheitsrisiken zu schaffen, sondern auch den Wettbewerb zu behindern.
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man kann es niemanden rechtmachen... shit happends!
 
Die weinen alle nur, weil deren Zahlen dann einbrechen...
 
@nequissimus: oder nur einer kann sich die hände reiben und die user an sich und seinen eigenen preisen binden
 
@nequissimus: Das "nur" sprichst du so gelassen dahin. Schonmal überlegt, dass daran auch Arbeitsplätze hängen?
 
@DäÜser: Oh Gott, immer dieses Arbeitsplatz-Argument. Hey, die Arbeitsplätze gab es nur, weil man bisher bei Microsoft nicht die Hausaufgaben gemacht hat. Nun jammern sie, dass Microsoft dass nachholt, was sie von Anfang an hätten machen sollen. Zudem: ein paar hundert Arbeitsplätze sind das nicht wert, das zig Millionen (!) User auf eingebaute Sicherheit verzichten müssen, nur weil ein McAfee sein Pseudo-Sicherheitsprodukt verkaufen will. Sorry, wenn die Firma auch nur etwas taugt, würden sie längst sich nur auf dieses Produkt stützen, sondern sich nach neuen Geschäftsgebieten umsehen. Da ist die Firmenleitung einfach behämmert, wenn man jetzt mit Jammern und Klagen versucht, sein Produkt zu retten. Die sollen lieber produktiv sich um ihr Geschäftsmodell kümmern, davon haben alle mehr, inkl. der Beschäftigten. Ein Damokles-Schwert über seine Produktpalette hängen zu haben ist der falsche Weg, punkt aus basta.


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