Intel & Symantec bringen Virenschutz in PC-Firmware

Hardware Intel und Symantec haben in der vergangenen Woche eine neue Art von PC-Sicherheitssystem vorgestellt, das direkt in die Firmware eines PCs integriert wird. Mit dieser sogenannten "Virtual Security Solution" will man vor allem Firmenkunden ansprechen.

Grundlage ist Intels vPro-Technologie für Business-PCs, die bereits von einigen Herstellern wie Lenovo und Hewlett-Packard verwendet wird. Die beiden Unternehmen erhoffen sich mit ihrem neuen Konzept eine effiziente Möglichkeit, die Verbreitung von Viren und Würmern zu stoppen. Weiterhin kann man auf diesem Weg verhindern, dass AntiVirus-Produkte von Schad-Software deaktiviert werden.

Durch die Integration der Sicherheitsfunktionen in die Firmware des PCs entzieht man diese ausserdem der Kontrolle des Nutzers des Betriebssystems, wodurch man verhindern will, dass dieser falsche Einstellungen vornimmt, oder die Schutzmaßnahmen abschaltet. Symantec ließ verlauten, dass gerade der Anwender eines der größten Risiken für die Sicherheit eines PC-Systems darstellt.

Durch wachsende Mobilität werde es immer mehr die Aufgabe des Anwenders, sein System aktuell zu halten, um Sicherheitsproblemen vorzubeugen, hieß es. Der gleichzeitige Betrieb von AntiVirus, Firewall-, Verschlüsselungs- und anderer Sicherheits-Software könne jedoch das System unnötig ausbremsen und durch ständig nötige Updates zur Last werden. Durch die Firmware-Integration könnten all diese Nachteile beseitigt werden, so Intel und Symantec.

Die beiden Firmen wollen das neue Produkt in der ersten Hälfte des Jahres 2007 auf den Markt bringen.
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und wie wird dann ein update eingespielt? mal eben bios flashen? oder neue hardware kaufen?
 
symantec ist doch voll bekannt und ich hatte dadurch noch nie einen virus.
 
@Sprudeldudel: Du hattest nicht durch Symantec keinen Virus, sondern insgesamt keinen. Denn sonst hättest du ja eine Virenmeldung bekommen, wenn einer gefunden worden wäre. Und da weist du ja nicht, ob er nicht oder auch von anderen Programmen gefunden worde wäre. Wenn man keinen Virenmeldung bekommt und dann davon ausgeht, das die Virensoftware einen ja wohl gut bisher geschützt hat, dann hat das nichts miteinander zu tun.
 
@Sprudeldudel: Hmm [ironie] ich würde eher sagen, Symantec IST ein Virus[/ironie]
 
Jetzt mal langsam, damit ich das richtig verstehe: Ein on-Chip-Antivirus. Das müsste entsprechend auch eine On-Chip-Signaturdatenbank bedeuten, gut also zusätzlicher Flashspeicher, der auf das Mainboard gepackt werden muss. Und das ganze schützt mich dann vor was genau? Ach ja richtig vor Schadcode, entweder an allen Speicherschnittstellen, hui, das wird die RAM-Latenz aber freuen, oder nur an denen zu, sagen wir mal, Festplatten, dann nehmen wir folgenden Fall: Der Virus schaltet EFS ein: der AntiVirus-Chip kriegt nur noch Datensalat, der ihm OK erscheint, der Virus ist unerkannt: Gewinner Virus! Andere Möglichkeit: alle Speicherschnittstellen: Schadcode kommt im günstigsten Fall nicht bis in den RAM: Gewinner: On-Chip-AV. Verlierer: der Benutzer, weil der RAM dann alles ist: nur nicht performant.


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