Intel will PCI-Express für Zusatzprozessoren öffnen

Hardware Mit der Unterstützung von zahlreichen anderen Firmen aus der PC-Industrie haben Intel und IBM auf dem Intel Developer Forum eine Erweiterung des PCI-Express-Standards vorgeschlagen. Diese soll neue Nutzungsmöglichkeiten erschließen, darunter Virtualisierung, XML und Zusatzprozessoren. Das Konzept, dessen Codename vorerst "Geneseo" lautet, soll schnelle Verbindungen zwischen einer CPU und zusätzlichen Prozessoren ermöglichen, die für bestimmte Aufgaben gedacht sind. Dieser Ansatz ähnelt dem Torrenza-Konzept von AMD, bei dem die Rechenleistung der CPU durch Zusatzprozessoren ergänzt wird.

Bei AMDs Modell werden die HyperTransport-Verbindungen der CPU für Zusatzprozessoren geöffnet, während man bei Intel auf den PCI-Bus setzt, da durch dessen Nutzung mehr Möglichkeiten für Erweiterungen entstehen sollen. Intel und IBM wollen Geneseo als Nachfolger für PCI-Express 2.0 ratifizieren lassen.

Zu den Unterstützern der neuen Technologie gehören zahlreiche Schwergewichte aus der IT-Industrie, darunter Firmen wie Adaptec, Broadcom, Cisco, Dell, HP, Nvidia und Sun. Zunächst dürfte Geneseo vor allem in Server-Systemen zum Einsatz kommen. Die Beteiligung einer Firma wie Nvidia lässt jedoch vermuten, dass auf Lange Sicht auch eine Einführung im Markt für Desktop-PCs angedacht ist.
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