Zotob-Wurm: FBI zeichnet 9 Microsoft-Mitarbeiter aus

Microsoft Die amerikanische Bundespolizei FBI hat am gestrigen Montag neun Microsoft-Mitarbeiter für ihre "außergewöhnlichen Dienste im Interesse der Öffentlichkeit" ausgezeichnet. Sie halfen der Behörde beim Aufspüren der Verantwortlichen des Zotob-Wurms. Im Jahr 2005 begann das FBI mit den Ermittlungen. Es sollte herausgefunden werden, wer hinter dem Zotob-Wurm steckt, der weltweit Schäden anrichtete. Der Schädling kam via E-Mail auf den eigenen Rechner. Nach dem Öffnen der angehängten Datei kopierte er sich selbst in das Windows-Verzeichnis "system32", um von dort einen Prozess zu starten, der verhinderte, dass bestimmte Webseiten aufgerufen werden können. Dazu gehörten vor allem die Homepages von Sicherheitsunternehmen.

Nach Angaben des FBI wurden über 100 Unternehmen in den USA von diesem Wurm befallen. Dazu gehört auch der Fernsehsender CNN, der während einer Live-Sendung von Zotob befallen wurde. Anschließend starteten alle Rechner in der Redaktion ständig neu. Das FBI konnte insgesamt drei Verdächtige verhaften. Der 19-jährige Farid Essebar muss für zwei Jahre ins Gefängnis, sein Kollege Achraf Bahloul für ein Jahr. Der Dritte im Bunde, Atilla Ekici, wird in der Türkei verurteilt.
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