Google wehrt sich gegen Gerichtsurteil aus Belgien

Wirtschaft & Firmen Am Montag berichteten wir über ein Gerichtsurteil aus Belgien. Das Brüsseler Gericht erster Instanz hatte entschieden, dass Google bei seinem belgischen News-Angebot alle Artikel und Fotografien entfernen muss, die aus deutsch- oder französischsprachigen belgischen Zeitungen stammen. Diese Zeitungen wurden vom Unternehmen Copiepresse vertreten. Der Suchmaschinenbetreiber erhielt eine Frist von zehn Tagen, die am 8. September begann und entsprechend am 18. September auslief. Sollte Google den Forderungen nicht nachkommen, so droht eine tägliche Geldstrafe in Höhe von einer Million Euro. Neben der Entfernung der Artikel wird gefordert, dass auf google.be sowie auf news.google.be auf das Urteil hingewiesen wird.

Die verantwortlichen Richter waren überrascht, dass das Unternehmen nicht zur Gerichtsverhandlung erschien. Jetzt erklärten die Anwälte von Google, dass sie die Vorladung nicht rechtzeitig erhalten haben. Eine Entscheidung soll Ende der Woche gefällt werden. Ziel des Suchmaschinenbetreibers ist es, die Strafe zumindest vorerst auszusetzen. Bisher hat Google keine der Forderungen umgesetzt.
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