Elektronikkonzern NEC verkauft Packard Bell

Wirtschaft & Firmen Für einen bislang nicht genannten Kaufpreis, übernimmt der kalifornische Geschäftsmann Lap Shun Hui den drittgrößten europäischen PC-Hersteller Packard Bell. Bislang war Packard Bell in den Händen des japanischen Elektronikkonzerns NEC. Im Gespräch mit der New York Times teilte Aymar de Lencquesaing, Chef bei Packard Bell mit, dass das Unternehmen einen Umsatz von etwa 1,5 Millarden Euro hat und somit knapp profitabel ist. Derzeit sind bei Packard Bell rund 750 Mitarbeiter angestellt.

Was Hui mit Packard Bell vor hat ist derzeit nicht bekannt. Vor zwei Jahren hatte er das Unternehmen eMachines an Gateway verkauft und ist seit dem an Gateway beteiligt. Erst kürzlich hatte er versucht den amerikanischen PC-Hersteller für 450 Millionen Dollar zu kaufen, was jedoch abgelehnt wurde.
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