EU-Wettbewerbshüter will Microsoft-Berater werden

Microsoft Der Franzose Henri Piffaut sollte eigentlich die Leitung des Monopolverfahrens der EU-Kommission gegen Microsoft übernehmen, doch wie nun bekannt wurde, will er lieber für eine Consulting-Firma arbeiten, zu deren Kunden auch der Redmonder Software-Konzern gehört. Piffaut sollte ab Oktober für den Umgang mit Microsoft, anderen High-Tech-Unternehmen und den sie betreffenden Verfahren der Europäischen Union betraut werden. Stattdessen wird er nun laut Presseberichten für die Firma LECG arbeiten, die Microsoft bereits in der Vergangenheit bei der Bewältigung von Wettbewerbsverfahren assistiert hat.

Die EU-Kommission steht dem Weggang Piffauts bisher kritisch gegenüber und wollte nicht bestätigen, wer sein neuer Arbeitgeber sein wird. Seitens der Kommission hieß es lediglich, dass es früheren Mitgliedern unter bestimmten Umständen untersagt ist, für Firmen zu arbeiten, gegen die man ein Verfahren geführt hat.

Der Chef der Firma, zu deren Mitarbeitern Piffaut in Zukunft angelich zählen soll, hatte Microsoft in den neunziger Jahren während des Wettbewerbsverfahrens des US-Justizministeriums beraten. In der jüngeren Vergangenheit setzte sich das Unternehmen darüber hinaus mehrfach im Verfahren der EU für Microsoft ein.
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