IFA 2006: AMD nennt Gründe für Übernahme von ATI

Hardware Heute morgen hielt Stephen DiFranco, AMD Corporate Vice President Consumer Sales and Marketing, auf der Internationalen Funkausstellung 2006 in Berlin eine Keynote-Ansprache. Während der Veranstaltung mit dem Schwerpunkt auf AMDs Live! Initiative, ließ DiFranco verlauten, was wirklich hinter der Übernahme des Grafikkartenherstellers ATI durch AMD steckt. ATI will mit Live! die diversen Unterhaltungsgeräte in einem Haushalt vernetzen. Dabei soll der PC zwar eine essentielle Rolle bei der Verarbeitung und Aufbereitung von Daten spielen, aber ganz im Gegensatz zu Intels VIIV Konzept nicht im Mittelpunkt stehen.


Stattdessen soll er vor allem dazu genutzt werden, die Inhalte für die angeschlossenen Wiedergabegeräte aufzubereiten. Da es immer mehr verschiedene Unterhaltungsgeräte gibt, die aber meist nur spezielle Formate wiedergeben, müssen die Inhalt entsprechend angepasst werden.

Genau an diesem Punkt sieht DiFranco die Chancen für sein Unternehmen und die neue Tochter ATI. ATI ist bereits seit geraumer Zeit nicht nur im Geschäft mit PC-Grafikkarten und -Chipsätzen aktiv, sondern produziert auch Lösungen für den Einsatz in Mobiltelefonen, Set-Top-Boxen und anderen Anwendungsgebieten.

Die dabei von ATI gesammelten Erfahrungen will AMD nun nutzen, um sein Live!-Konzept der gleichberechtigten Vernetzung verschiedenster Wiedergabegeräte umzusetzen. ATI soll also eine zentrale Rolle dabei spielen, die Inhalte auf diversen Geräten auszugeben. Vor allem die Kenntnisse in der Verarbeitung von Daten für mobile Geräte wie Handys sollen AMD Live! zugute kommen.


Hinter AMD Live! steckt die Idee, dass Inhalte nur ein einziges Mal heruntergeladen oder gekauft werden müssen, um auf diversen Geräten abgespielt zu werden. Der Schwerpunkt der Arbeit von ATI wird also in Zukunft nicht mehr auf Grafikkarten liegen, sondern viel mehr auf der Vernetzung verschiedener Systeme.

Da man bei ATI mit dem Engagement in den Bereichen Mobilfunk, Fernsehen, Spielgeräte und natürlich Computer bereits das Fundament dafür gelegt hat, sieht AMD seine neue Tochterfirma als Verbindungsglied zwischen PC und den anderen Teilen seines Live!-Ökosystems.
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