Sony will die Akkus eigener Notebooks nicht tauschen

Hardware Obwohl der japanische Elektronikkonzern Sony für die Produktionsfehler verantwortlich ist, die dazu führten, dass Dell und Apple insgesamt fast 6 Millionen Notebook-Akkus zurückrufen mussten, will man die Stromspeicher eigener Produkte nicht austauschen. Vor einigen Wochen waren Berichte aufgetaucht, in denen von plötzlich entstehenden Bränden und sogar Explosionen der Akkus von tragbaren Dell- und Apple-Computern die Rede war. Sony hatte die betroffenen Akkus in einer japanischen Fabrik hergestellt. Bei der Produktion waren unerwünschte Metallsplitter in die Batterien gelangt, so dass es zu Kurzschlüssen kommt.

Ein Sprecher des Unternehmens teilte nun mit, dass man keinen Grund sehe, die in den Notebooks ver VAIO-Reihe verwendeten Akkus aus eigener Produktion auszutauschen. Es gibt zwar zwei Berichte über Sony-Notebooks, die in Brand gerieten, die Ursache dafür sei jedoch nicht beim Stromspeicher zu suchen, so Sony.

Auf Sony kommen durch die Umtauschaktionen von Dell und Apple derzeit Kosten in Höhe von weit mehr als 250 Millionen US-Dollar zu. Angeblich soll es keine weiteren Rückrufaktionen geben, da keine weiteren Notebook-Hersteller mit den schadhaften Akkus beliefert wurden.
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