Greenpeace und Apple streiten um Umweltschutz

Hardware Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in der vergangenen Woche eine Liste der umweltfreundlichsten Unternehmen aus der Eletronikbranche veröffentlicht. Während der Handy-Hersteller Nokia und der Computer-Händler Dell auf den Spitzenplätze erreichten, bekamen mit Apple und Lenovo zwei angesehene Unternehmen die rote Laterne. Besonders die Umweltpolitik von Apple wird von Greenpeace bemängelt. Der Schwerpunkt der Bewertung der Unternehmen auf der Liste lag nach Angaben der Umweltaktivisten auf den in den Produkten der verschiedenen Hersteller verwendeten giftigen Substanzen, die zu Umweltschäden führen können.

Greenpeace forderte Apple auf, seine Aktivitäten zum Schutz der Umwelt an sein Image als Trendsetter anzupassen. Die Firma könne mehr tun, hieß es. Es sei enttäuschend festzustellen, dass Apple in einer derartigen Liste so schlecht abschneidet.

Apple reagierte inzwischen und ließ mitteilen, dass man nicht den Angaben von Greenpeace einverstanden sei, da angeblich die falschen Kriterien gewählt wurden. Ein Sprecher sagte, dass man in Sachen Umweltschutz einiges vorzuweisen habe. Das unternehmen sei führend bei der Restriktion der Verwendung von Giftstoffen in Computer-Hardware gewesen. Es gebe auch keine bleihaltigen Röhrenmonitore von Apple mehr.

In der Europäischen Union gilt seit dem 1. Juli 2006 die RoHS-Direktive, die die Einfuhr und den Verkauf von Computer-Technik verbietet, in der bestimmte Schadstoffe enthalten sind.
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