Laptop-Hersteller beraten über Standard für Akkus

Hardware Dell und Apple mussten vor kurzem insgesamt fast 6 Millionen Notebook-Akkus zurückrufen. Es war zu Vorfällen gekommen, bei denen sich der Stromspeicher der Mobil-Computer plötzlich entzündet hatte, so dass es teilweise zu regelrechten Explosionen kam. Nun gibt es Pläne, in deren Rahmen die Hersteller von Notebook-PCs einen Standard für die entsprechenden Akkus schaffen wollen. Zu diesem Zweck soll im nächsten Monat ein Treffen abgehalten werden, bei man das Vorhaben diskutieren will. Das Ergebnis des Vorhabens soll schlussendlich mehr Sicherheit für den Käufer sein.

Am 13. September soll im kalifornischen San Jose ein Treffen stattfinden. Sony, der für die bei Dell und Apple aufgetretenen Probleme verantwortliche Hersteller der Akkus, hat noch keine Teilnahme angekündigt. Das Treffen wurde allerdings bereits vereinbart, bevor die Berichte über explodierende Akkus bekannt wurden.

In einer Mitteilung der Organisation IPC, die das Treffen organisiert hat und zu deren Mitgliedern auch Dell und Apple gehören, heißt es, dass man durch die Schaffung von Standards für das Design und die Sicherheit von Lithium-Ionen-Akkus den aufgetretenen Problemen vorbeugen wolle.
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