Der "100-Dollar-Laptop" bekommt einen Namen: 2B1

Hardware Seit geraumer Zeit arbeitet man beim One Laptop Per Child Project daran, einen Computer für die ärmsten Menschen dieses Planeten zu schaffen. Mit dem sogenannten "100-Dollar-Laptop" will man Kindern in der dritten Welt eine Möglichkeit bieten, am Informationszeitalter teilzuhaben.

Der vom taiwanischen OEM-Hersteller Quanta produzierte Mini-Laptop hat nun seinen offiziellen Namen bekommen. Unter der Bezeichnung "2B1: The Children's Machine" soll das Gerät ab Ende des Jahres vertrieben werden. Derzeit erwartet man noch weitere Bestellungen von den Regierungen einiger Länder.


Erst vor kurzem hatte Thailands Premierminister Thaksin Shinawatra bekannt gegeben, dass er jedem Grundschüler einen "100-Dollar-Laptop" zur Verfügung stellen und herkömmliche Schulbücher abschaffen will. Letztenendes wird der 2B1 weit über 100 US-Dollar kosten - aktuell rechnet man mit 140 US-Dollar.

Neben einem AMD-Prozessor mit 400 Megahertz Taktfrequenz, besonderen WLAN-Funktionen und der speziellen Art der Stromversorgung (das Gerät ist "aufziehbar") sticht vor allem das neuartige TFT-Display hervor. Mit einer maximalen Auflösung von 1200x900 Bildpunkten bei sieben Zoll Diagonale bietet es 200 DPI, deutlich mehr als aktuelle Notebook-Displays. Dadurch können Bilder extrem scharf dargestellt werden.

Weitere Informationen: One Laptop Per Child
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Das ist ein Spitzenprojekt und wird mit Sicherheit langfristig etwas ändern!
 
@Luma23: und da das Projekt auch für westliche Nationen durchaus interessant ist, könnte man sogar davon ausgehen, dass der Preis noch sinken könnte sobald große Stückzahlen weltweit verfügbar sind. wäre äußerst angemessen - besonders für deutsche Schulen. Allein die Änderung der Rechtschreibung hat bereits Kosten verursacht die die Anschaffung dieses Rechners statt mehrerer Schulbücher rechtfertigen würde.
 
Ist das jetzt schon eine neue Generation? Das Design hat sich ziemlich geändert und ich dachte, das Display sollte eine Art Hybrid aus Schwarz-Weiß und Farbe (bei geringerer Auflösung) sein.
 
Ich würde den ärmsten Kindern der Welt ersteinmal was zu essen geben und Kriege verbieten! Gruß
 
@BIGPRICE: Und durch Bildung kommt man diesem Ziel erheblich näher als durch deine irrsinnige Forderung. "Kriege verbieten", LOL. Verbiet denen doch auch einfach zu verhungern. :-)


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