Windows Vista Build 5536 - Informationen & Bilder

Windows Vista Heute am frühen Morgen hat Microsoft eine weitere Vorabversion seines neuen Betriebssystems Windows Vista für Teilnehmer der geschlossenen technischen Beta-Phase veröffentlicht. Dabei handelt es sich voraussichtlich um die letzte Test-Ausgabe, die vor der Veröffentlichung des RC1 herausgegeben wird. Die neue Vorabversion trägt die vollständige Build-Bezeichnung 5536.16385.x86fre.vista_rc1.060821-1900. Dies lässt darauf schließen, dass sie erst vier Tage alt ist. Auch lässt sich erkennen, dass sie aus einem anderen Entwicklungszweig stammt, als die Builds der Beta 2 Reihe. Anfang September soll der erste Release Candidate veröffentlicht werden, der dann auch für die breite Öffentlichkeit zum Download angeboten wird.

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Die Installation der Build 5536 verläuft problemlos. Auch ein Upgrade von einer vorhandenen Version von Windows XP ist möglich, es sollte jedoch ausreichend Festplattenspeicher vorhanden sein, da für ein Update mehr als 7,5 Gigabyte Kapazität benötigt werden.

Wählt man die Upgrade-Option startet zunächst eine Kompatibilitätsprüfung. Dabei ermittelt das Betriebssystem, welche im System vorhandenen Komponenten nicht mit Windows Vista zusammenarbeiten können. Dies kann an fehlender Treiberunterstützung seitens des Geräteherstellers liegen, aber auch an Funktionen, die unter Vista nicht unterstützt werden.

In unserem Fall konnte, wie zu erwarten war, der SATA-Raid-Controller nicht initialisiert werden, so das dessen Nutzung nicht möglich ist. Die gesamte Installation war innerhalb von rund 30 Minuten abgeschlossen, so dass das System zur Nutzung bereitstand.

Beim ersten Start von Windows Vista Build 5536 fällt zunächst schon einmal der modifizierte Ladebalken des Startbildschirms auf. Dieser war bisher grau und im Stil von Windows XP gehalten, nun aber hat man ihn etwas modifiziert und dem grünlich-bläulichen Aussehen von Vista angepasst. Auch in dieser Version war der Ladebalken das einzige, was während des Startvorgangs zu sehen ist.

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Da die Build 5536 in Vorbereitung auf den Release Candidate 1 auch in deutscher Sprache angeboten wird, haben wir uns entschieden, diese Version zu testen. Überraschenderweise ist das System zu fast 100 Prozent bereits eingedeutscht worden. Es gibt nur noch sehr wenige Stellen, an denen die Übersetzung unvollständig ist. Mittlerweile wurden auch die Probleme mit der Darstellung der deutschsprachige Texte beseitigt, die dafür gesorgt hatten, dass diese früher teilweise abgeschnitten dargestellt wurden.

Ist das System zum ersten Mal vollständig hochgefahren wird man wie üblich vom Willkommenszentrum empfangen, das diverse Informationen und Verweise zu den verschiedenen Funktionen von Windows Vista bereit hält. Neben Funktionen, die direkt im Betriebssystem integriert sind, werden nun auch Links zu den neuen Online-Diensten von Microsoft angeboten, die Vista um nützliche Internet-Funktionen erweitern sollen.

In der Tray-Leiste sticht nach dem Systemstart ein neues Symbol ins Auge. Dieses ist für die in Windows Vista integrierte Datensicherung gedacht, mit der sich in regelmässigen Abständen Sicherungen von den Dateien des Benutzers erstellen lassen. Es lassen sich BackUps verschiedenster Dateitypen anfertigen, System- und Programmdateien sind jedoch ausgeschlossen.

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Auf dem Desktop ist ein neues Programm hinzugekommen, mit dem der Nutzer nach Anwendungen suchen kann, die Probleme mit dem Betrieb unter Windows Vista haben. Mit Hilfe eines Assistenten kann festgelegt werden, in welchem Kompatibilitätsmodus diese ausgeführt werden sollen, um ihre Funktion doch zu gewährleisten.

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Insgesamt gibt es zahlreiche neue Icons zu sehen, die nach und nach, sogar in den versteckten Administrations-Tools, die alten Symbole ersetzen, welche teilweise noch aus den Zeiten von Windows 3.1 und 95 stammen. Darüber hinaus wurde die Oberfläche erneut etwas verändert, so dass der Unterschied zwischen aktiven und inaktiven Programmfenstern noch deutlicher wird. Dies war in der Vergangenheit vielfach bemängelt worden.

Hinzu kommt, dass aktive Schaltflächen nun animiert dargestellt werden. Das heisst, dass sie zwar ihre gräuliche Hintergrundfarbe behalten, aber in regelmässigen Abständen grünlich aufleuchten. Durch diese Neuerung sind mehrere Schaltflächen, die in einem Programm nebeneinander angeordnet sind, leichter von einander zu unterscheiden.

Zu den weiteren Änderungen in Build 5536 zählt eine weitere Verbesserung der Darstellung der Funktion "Flip 3D". Damit können sämtliche Programmfenster auf einmal dargestellt werden und über die Betätigung der Tabulator-Taste gewechselt werden.

Die in der aktuellen Build integrierte Version des Internet Explorer 7 entspricht äusserlich der Ausgabe für Windows XP. Weiterhin wird die Windows Live Suche als Standardeinstellung verwendet. Unter Windows XP war beim Release Candidate 1 des Internet Explorer 7 erstaunlicherweise die Suche von Microsoft-Konkurrenz als Standard eingestellt, wobei dies auch unseren lokalen Einstellungen gelegen haben kann.

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Windows Vista macht in der Build 5536 einen sehr stabilen Eindruck und auch die Performance scheint verbessert worden zu sein. Interessant ist auch, dass das System offenbar etwas ressourcensparender arbeitet als zuvor. Waren in früheren Versionen ohne den Start zusätzlicher Programme noch bis zu 700 Megabyte unseres Arbeitsspeichers belegt, so sank dieser Wert bei der neuen Ausgabe teilweise auf rund 250 Megabyte.

Die Build 5536 lässt auf den Release Candidate 1 hoffen. Leider scheinen die Verbesserungen an der Oberfläche teilweise noch provisorischer Natur zu sein, da es diverse Unstimmigkeiten beim Design einzelner Programmfester gibt. Die auf Wunsch der Tester vorgenommenen Änderungen wurden offenbar noch nicht überall umgesetzt, so das das derzeitige Oberflächen-Design teilweise etwas inkosequent wirkt.

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