"Fingerabdrücke" von Filmen gegen illegale Kopien

Software Der holländische Philips-Konzern wird auf der Internationalen Funkausstellung 2006 (IFA), die Anfang September in Berlin ihre Tore öffnet, ein System präsentieren, mit dem sich individuelle "Fingerabdrücke" von Filmdateien erstellen lassen. Die Technologie könnte im Kampf gegen die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte über das Internet zum Einsatz kommen. Sie kann Video-Schnippsel von fünf Sekunden Länge identifizieren, indem individuelle Details des Datenstroms des Videos mit einer Datenbank abgeglichen werden.

Seit sich DVD- und Kinofilme kostenlos aber illegal über Filsharing-Netzwerke herunterladen lassen, suchen die Rechteinhaber nach Lösungen, um die Verbreitung zu unterbinden. Philips' System besteht aus drei Komponenten - einem Modul für die Erstellung des Fingerabdrucks, der Datenbank und einer Suchmaschine, um die Daten zu vergleichen.

Im Gegensatz zu anderne Technlogien, die auf virtuelle Wasserzeichen setzen, wird beim Philips-Produkt die ursprüngliche Datei nicht verändert. Der Nutzer erstellt einen Fingerabdruck seines Films, speichert diesen in der Datenbank, lädt einen Film aus einer illegalen Quelle, erstellt davon ebenfalls einen Fingerabdruck und vergleicht dann die beiden Ergebnisse mit Hilfe der Datenbank.

Philips wollte bisher noch keine Angaben darüber machen, wann das System erstmals eingesetzt wird, auf der IFA ist es jedoch ab 1. September zu sehen.
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