
Notebooks mit Breitbild-Displays werden immer populärer und werden die Geräte mit einem Bildschirm im Standard-Format in wenigen Jahren fast vollständig verdrängt haben. Dies geht auch einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC hervor, die kürzlich veröffentlicht wurde.
Waren Laptop-Displays mit einem Seitenverhältnis von 16:9 bzw. 16:10 einst seltene Exoten, etablieren sie sich mehr und mehr als Standard. Im ersten Halbjahr 2006 wurden erstmals mehr Geräte mit Breitbild-Display verkauft, als mit dem Standard-Format 4:3.
Der Wechsel auf die neuen Displays geht offenbar schneller voran, als ursprünglich erwartet. Der Motor der Umstellung sind allerdings nicht die Wünsche der Verbraucher, sondern vielmehr ökonomische Vorteile für die Hersteller. Die breiteren Displays lassen sich einfach kostengünstiger produzieren, ausserdem sinken die Preise schneller.
Die daraus resultierende größere Zahl von Notebooks mit Widescreen-Displays hat dazu geführt, dass auch immer mehr Kunden zu Modellen mit entsprechender Ausstattung greifen, da die Geräte mehr Platz auf der Benutzeroberfläche bieten. IDC geht daher davon aus, dass bis zum Jahr 2008 fast 100 Prozent der verkaufen tragbaren Computer mit einem Breitbild-Display ausgerüstet sind.
Viele Kunden erwerben die Notebooks mit einem solchen Display, weil sie ihnen Mehrwert bieten. Neben mehr Platz auf dem Desktop wird vor allem ein höherer Unterhaltungswert geboten. So lassen sich DVDs bei einem Seitenverhältnis von 16:10 ohne schwarze Balken am oberen und unteren Rand ansehen.
Hinzu kommt, dass durch breitere Displays mehr Platz für die Tastatur vorhanden ist. Dadurch können größere Tastaturen verwendet werden und teilweise wächst auch der Platz für die Ablage der Handballen, so dass das Tippen ergonomischer vonstatten gehen kann.
IDC gibt an, dass mit der Zeit die Auflösungen der Displays steigen werden. Aktuelle High-End-Geräte haben meist eine Auflösung von 1400x1050 Bildpunkten. Diese soll den Marktforschern zufolge bis 2010 durch 1680x1050 Pixel als Standard abgelöst werden. Auch Windows Vista wird diesem Trend gerecht, da klein Bilder besser dargestellt werden sollen, als unter Windows XP.
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