Microsoft: Firmen sollen Mitarbeiter frei surfen lassen

Microsoft Auf der derzeit stattfindenden TechEd Australia 2006 haben zwei führende Microsoft-Mitarbeiter Unternehmen mit internen Netzwerken aufgefordert, ihren Angestellten den Zugang zum Internet nicht zu verwehren. Sie riskieren dadurch angeblich einen Verlust ihrer Mitarbeiter. Anne Kirah von Microsoft sagte, dass Internet am Arbeitsplatz von Firmen überall auf der Welt als produktivitätsschädigend betrachtet wird. Diese Einstellung sei darauf zurückzuführen, dass viele Entscheider sogenannte "Digitale Immigranten" sind.

Kirah definierte diese Bezeichnung mit Menschen, die nicht in das digitale Zeitalter hineingeboren wurden und deshalb ihre alten Vorurteile nicht ablegen können. Sie betrachten ihrzufolge das Internet als Ablenkung und nicht als Teil des Lebens. Die jüngere Generation hingegen, von ihr als "Digitale Ureinwohner" bezeichnet, sei die Nutzung von Handys und Computern seit ihrer Geburt gewöhnt.

Die digitale Kommunikation sei inzwischen ein wichtiger Teil des persönlichen Lebens vieler Menschen. Es sei essentiell für Unternehmen, die modernen Kommunikationswege wie E-Mail, Instant Messaging oder Chat nicht als lästig zu betrachten, sondern sie zu ihrem Vorteil auszunutzen. Oft sei der Kontakt über einen Instant Messenger oder eine Chatraum einfacher und günstiger abzuwickeln, als über Mobiltelefone und Sprachnachrichten.

Frank Arrigo von Microsoft Australia sagte, dass Mitarbeiter meist einen einfachen Weg finden würden, um Zugangsbeschränkungen zu umgehen und dennoch über das Internet zu kommunizieren. Meist käme dabei ein simpler anonymer Proxy-Server zum Einsatz, der sich kaum von einer Firmen-Firewall blockieren lässt. Oft würde das Instant Messaging auch über Handys oder PDAs abgewickelt, so dass Abwehrmaßnahmen im Firmennetzwerk nutzlos sind.

Die beiden Microsoft-Mitarbeiter forderten, dass die Betreiber von Firmennetzwerken ihre Einstellung gegenüber dem Gebrauch des Internets am Arbeitsplatz überdenken sollten. Es sei wichtig, dass die internen Netze sicher sind, es habe aber sogar schon freiwillige Kündigungen gegeben, weil Angestellte mit den Regelungen in ihrem Unternehmen unzufrieden waren.
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