AMD in Dresden: Mitarbeiter fast nur aus dem Osten

Wirtschaft & Firmen Der Prozessorhersteller AMD, der kürzlich Schlagzeilen machte, als das Unternehmen ATI gekauft wurde, stellt heute in Dresden seinen 3000. Mitarbeiter ein. Grund genug, einige Fakten des neuen Arbeitsgebers im Osten zusammenzutragen. Interessant ist die Zahl der Mitarbeiter aus Sachsen: 76 Prozent aller Angestellten kommen aus diesem Bundesland, weitere 14 Prozent kommen aus den anderen neuen Bundesländern. Damit stammen 90 Prozent aller AMD-Beschäftigten des Dresdner Werks aus Ostdeutschland. Ursprünglich waren nur 1430 Arbeitsplätze geplant, inzwischen sind es 3000.


Das AMD-Werk in Dresden

In Dresden werden alle modernen Prozessoren von AMD gebaut. Erst im April nahm die neue Fab 36 den Betrieb auf und fertigt seitdem die AMD64-Prozessoren. Der Ausbau des Standortes wurde bereits angekündigt, weshalb weiterhin neue Mitarbeiter mit elektrotechnischen oder verwandten Abschlüssen gesucht werden. Seit dem Jahr 2000 bildet der Prozessorhersteller auch aus. Im neuen Ausbildungsjahr, das kürzlich begann, bedeutet für 24 Lehrlinge den Start in das Berufsleben. Die meisten von ihnen wollen Mechatroniker werden.
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