Entdecker der Blaster-Lücke machen Vista sicherer

Windows Vista Microsoft versucht mit Windows Vista das bisher sicherste Betriebssystem aus eigenem Hause zu entwickeln. Zu diesem Zweck hat man seine Sicherheitskonzepte überarbeitet und zahlreiche Schutzmaßnahmen in die Software integriert. Um die Sicherheit zu testen, geht man unterdessen zunehmend unkonventionell vor. Nachdem man vor kurzem den Teilnehmern der Black Hat 2006, einer Konferenz für Hacker und IT-Spezialisten aus Firmen und Institutionen, die Möglichkeit gab, das neue Betriebssystem ausgiebig zu testen, hat man nun mitgeteilt, dass auch in Redmond Hacker an den Sicherheitstest beteiligt sind.

Dabei handelt es sich unter anderem um die Hackergruppe LSD, die im Jahr 2003 eine Schwachstelle entdeckt hatte, die später von dem Wurm "Blaster" ausgenutzt werden sollte und mehrere hundert Millionen Wurminfektionen zur Folge hatte. Die Mitglieder werden nun von Microsoft für ihre Mitarbeit bezahlt.

Sämtliche LSD-Hacker haben an der Technischen Universität der polnischen Stadt Posen studiert und können Abschlüsse im Fach der Computer-Wissenschaften vorweisen. Sie waren vorher für das Sicherheits-Team des Supercomputer- und Netzwerk-Zentrums der Einrichtung tätig.

Sie erhalten im Rahmen der Tests, ebenso wie alle anderen externen und internen Sicherheitsexperten, Zufriff auf den gesamten Quellcode von Windows Vista. Darüber hinaus können sie direkten Kontakt zu den für bestimmte Funktionen zuständigen Entwicklern aufnehmen, um die Probleme schnellstmöglich beseitigen zu können.

Microsoft beschäftigt derzeit nach eigenen Angaben eine Reihe von Firmen und Experten, die helfen sollen, das Betriebssystem sicher zu machen. Zu den herangezogenen Spezialisten gehören einige der bekanntesten Namen aus dem IT-Sicherheits-Bereich.
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