ATI will Catalyst-Treiber doch nicht offenlegen

Treiber Am Freitag berichteten wir mit Bezug auf eine Aussage eines AMD-Managers, dass der Grafikkartenhersteller ATI bald quellenoffene Treiber veröffentlichen wird. Jetzt hat die Internetseite heise.de nachgefragt und erhielt ein Dementi. Ein Sprecher sagte, dass man "Open Source" schon immer unterstützt hat und man für relevante Märkte, beispielsweise Server, entsprechende Treiber zur Verfügung stellt, so dass sie Firmen wie Red Hat in ihre Distributionen einbauen können. Für den Desktop sieht es da eher schlecht aus. Bis zur Radeon 9250 ließen sich die 3D-Funktionen der Hardware problemlos mit den Treibern von ATI nutzen, allerdings gab es für nachfolgende Modelle nur 2D-Treiber. Erst kürzlich konnte man mittels Reverse Engineering an Informationen gelangen, mit denen man einen passenden Treiber für die 3D-Beschleunigung schreiben konnte.

Die Gründe für dieses Vorgehen von ATI sind vielseitig. Das Unternehmen sieht die Optimierungen, die sie in ihren Treiber einbauen, als exklusiv an und behält sie damit dem eigenen Paket vor. "Propritäre, patentierte Optimierungen sind Teil eines Nutzens, den wir unseren Kunden zur Verfügung stellen. Es existieren keine Pläne, diese Entwicklungen zu Open Source zu machen", sagte ein Sprecher.
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