Neuer Produzent für Angela Merkels Video-Podcast

Internet & Webdienste Anfang Juni startete unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel als erste Regierungschefin weltweit einen Videopodcast. Sie behandelt darin aktuelle Themen aus der Politik, die sie den Mitbürgerinnen und Mitbürgern näher bringen möchte.

Kurz nach dem Start der kleinen Web-Videos machte sich Kritik breit. Nach Informationen des Magazins Stern soll jede Ausgabe der Videobotschaft rund 6500 Euro kosten. Das Geld ging an die Agentur RCC, an der auch der Journalist und Merkel-Biograf Wolfgang Stock als Partner beteiligt ist. Er war als Chefredakteur für die Gestaltung des Podcasts verantwortlich.


Der Auftrag für den Video-Podcast wurde nach einigen Sendungen ausgeschrieben und unter 18 Bewerbern konnte sich das Unternehmen Evisco AG durchsetzen. "Es werden sich Dinge ändern", sagte Götz Schulz-Temmel von Evisco. "Wir überlegen natürlich, wie das Ganze peppiger gemacht werden kann." Zusätzlich sollen die Videos hochwertiger produziert und leichter zugänglich gemacht werden.

Die nächste Video-Botschaft von Angela Merkel wird es wahrscheinlich erst Ende August geben, da unsere Kanzlerin derzeit im Urlaub ist. Dann werden wir auch zum ersten Mal die Arbeit der Evisco AG zu Gesicht bekommen. Wir wünschen gutes Gelingen bei der Produktion!

Weitere Informationen: Bundeskanzlerin.de
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Klatsch, Klatsch, Klatsch ... Ausschreibungen = gut!
 
@TobWen: eigentlich schon, aber der Chef von Evisco ist der Schwiegersohn von Edmund Stoiber. Ob da mal nicht hinter dem Rücken der Auftrag zugeschoben wurde: Ein Schelm, wer dabei böses denkt...^^
 
zitat: Die nächste Video-Botschaft von Angela Merkel wird es wahrscheinlich erst Ende August geben, da unsere Kanzlerin derzeit im Urlaub ist.)) Also der satz ist schon krass, die eule hat ja jeden tag urlaub . *gg
 
@fireworld01: Falls Dein Kommentar tatsächlich so gemeint ist, wie ich ihn verstanden habe, bekommt Su von mir heute den Kuckuck der Woche verliehen für die dümmste und infantilste Aussage der letzten Tage. Wenn ich einen Job nicht machen will, dann Politiker, da die nun wirklich kein richtiges Privatleben mehr haben und man in der freien Wirtschaft für ähnliche Arbeitsleistungen bei ähnlich verantwortungsvollen Posten ein vielfaches von dem verdient, was ein Politker bekommt und nicht dauernd in der Schusslinie der Öffentlichkeit steht.
 
@fireworld01: "Die nächste Video-Botschaft von ...". Ich glaube, da gibt es einen Typen mit langem Bart im "Hindukush", der schickt auch laufen Videobotschaften in die Welt. Und unter seinen Taten leiden auch viele Menschen! :-)


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