AOL zeigt tausende Suchanfragen von Kunden

Internet & Webdienste Der Internetprovider AOL hat am Wochenende rund 500.000 Suchanfragen seiner Kunden veröffentlicht. Sie sollten zu Forschungszwecken verwendet werden, jedoch nahm man den Download der 440 Megabyte großen Datei nach Kritik von Datenschützern offline. Enthalten waren die Stichwörter einiger Benutzer über einen Zeitraum von drei Monaten (März bis Mai 2006). Die Namen der User wurden durch zufällige Zahlenkombinationen unkenntlich gemacht, jedoch konnten durch die eingegebenen Suchwörter Rückschlüsse auf die Person gezogen werden. Enthalten waren Namen von Freunden und Kollegen, Adressen aber auch nicht unkenntlich gemachte pornografische Begriffe.

Amerikanische Datenschützer rufen nun zum Boykott der Suchmaschine auf. Das Unternehmen hat zu den Vorwürfen bisher keine Stellung bezogen, jedoch wurde der Download der Datei offline genommen. Ein Sprecher von AOL Deutschland stellte klar, dass die Suchanfragen deutscher Kunden nicht enthalten waren, da diese über einen anderen Server laufen. Außerdem werden die Benutzernamen deutscher Anwender nicht gespeichert.
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