Vista: Microsoft gesteht schwere Planungsfehler ein

Windows Vista Microsofts Chief Executive Officer Steve Ballmer hat in der letzten Woche während des jährlichen Finanzanalystentreffens der Redmonder schwere Fehler bei der Entwicklung des neuen Betriebssystems Windows Vista eingeräumt. Man habe sich einfach zuviel vorgenommen, sagte er. Ballmer sagte, dass man vorhatte, alle wichtigen Systemkomponenten von Windows gleichzeitig zu überholen und dadurch den später erfolgten Stillstand der Entwicklung verursacht habe. Die Entscheidung sei zwar strategisch klug gewesen, stellte sich jedoch später als nicht realisierbar heraus.

Ursprünglich wollte man zuviele Innovationen gleichzeitig integrieren, anstatt diese erst einmal ausreichend heranreifen zu lassen. Dadurch sei es zu massiven Problemen gekommen, so Ballmer weiter. Der Grund für diese offenen Eingeständnisse dürfte die Skepsis der Analysten sein, mit der diese dem neuen Betriebssystem gegeüberstehen, nachdem Microsoft mehrfach Modifikationen an den Plänen für die Markteinführung vorgenommen hatte.

In seiner typischen selbstsicheren Art ließ Steve Ballmer darüber hinaus verlauten, dass man trotz aller Fehler in der Entwicklung, noch nie einen Mißerfolg mit einem großen Projekt hinnehmen musste. Alle weniger aussichtsreichen Ansätze seien in frühen Stadien abgebrochen worden. Als Beispiel nannte er "Microsoft Bob", ein Aufsatz für Windows, der eine besonders intuitive Oberfläche haben sollte.

Wie bereits berichtet, wiederholte Ballmer zudem den Anspruch, die bei der Entwicklung von Vista gemachten Fehler nicht erneut passieren zu lassen. Er sei sich sicher, dass sein Unternehmen aus dieser Zeit viel gelernt habe, gab Ballmer an. In Zukunft solle die Entwicklung modularer und inkrementeller erfolgen, als bisher. Es dürfte also in Zukunft zwar mehr neue Windows-Releases geben, die aber mit weniger schwerwiegenden Neuerungen daher kommen.
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