"100-Dollar-Laptop" soll mit Schnur betrieben werden

Hardware Das "One Laptop Per Child" Projekt des MIT-Gründers Nicholas Negroponte nimmt immer konkretere Formen an. Vor einiger Zeit konnten die Erfinder des Geräts, das vor allem in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen soll, erste Prototypen und letztlich das endgültige Design präsentieren. Fraglich blieb jedoch das Problem der Stromversorgung. Nun hat man offenbar eine Lösung gefunden. Die zunächst geplante Kurbel, die sich schnell als wenig effektiv erwies, soll durch einen kleinen Generator ersetzt werden, der durch das durch Aufziehen einer Schnur angetrieben wird. Mit dem neuen Gerät soll eine wesentlich höhere Stromausbeute erzielt werden, als bei der ursprünglich angedachten Kurbel.

Der auch als "100-Dollar-Laptop" bezeichnete OLPC-Laptop wird mit einem 400 MHz AMD-Prozessor, 500 Megabyte Flash-Speicher und WLAN ausgerüstet sein. Bisher ist ein maximaler Stromverbrauch von 2 Watt geplant. Mit Hilfe der neuen Minigeneratoren soll die benötigte Leistung einfach erzeugt werden können.

Der Generator erfüllt die Voraussetzungen und wurde von einer Firma entwickelt, zu der auch einige Abgänger des MIT gehören. Er arbeitet sehr leise und ist nicht größer als zwei Eishockeypucks. Nicholas Negroponte ließ seinerseits verlauten, dass der neue Generator zusammen mit dem OLPC-Laptop verteilt werden soll, wenn kein effizienteres Konzept gefunden werden kann und er sich in den für Oktober geplanten Tests bewährt.
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