Die vorläufigen Zukunftspläne vom AMD und ATI

Hardware Nachdem sich heute Mittag die seit Wochen anhaltenden Gerüchte um eine Übernahme des Grafikspezialisten ATI Technologies durch Advanced Micro Devices (AMD) bewahrheitet haben, wurden von den beiden Firmen nun Details zu ihren Zukunftsplänen veröffentlicht. Man will sich nach eigenen Angaben vor allem auf "kundenbezogene Plattformen" konzentrieren. Auf diese Weise will man weitere Marktanteile gewinnen und Intels angebliches Monopol zunichte machen. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die Chefs von ATI und AMD zunächst auf den Geschäftskundenbereich und den Markt für mobile Computer setzen. Dies soll der Schwerpunkt des Jahres 2007 werden, während ab 2008 Hardware für spezielle Zwecke, wie Datenverarbeitung oder Videobearbeitung auf den Markt kommen soll.

Die neu kombinierten Technologien sollen offene Schnittstellen bieten, so dass auch Drittfirmen für die verschiedenen Plattformen entwickeln können. Man möchte so eine Art Ökosystem aufbauen, an dem zahlreiche Partner teilhaben können. Offenbar will "AMD-ATI" den von Intel für Laptops und andere tragbare Geräte entwickelten Plattformen (Centrino u.a.) das Leben schwer machen, was eine Übernahme des GPU- und Chipset-Herstellers für AMD zur Bedinung machte.


Auch in Zukunft soll der Kauf von Grafikkarten für Intel-basierte PC-Systeme aus dem Hause ATI weiterhin möglich sein, versprachen die Firmenchefs. Sie gehen jedoch davon aus, dass die Verkaufszahlen in diesem Bereich zurückgehen werden. Dies führen sie nicht auf eigene Pläne zurück, sondern rechnen offenbar mit Druck von Intel auf die verschiedenen Hersteller von OEM-Systemen.

Während der Pressekonferenz anlässlich der Bekanntgabe des Zusammenschlusses hieß es unter anderem, dass man in Zukunft auf Grundlage immer feinerer Produktionsprozesse die Möglichkeit sieht, Haupt- und Grafikprozessor auf einem Die zu kombinieren. Dies dürfte sich nach Angaben der Firmen jedoch zunächst auf bestimmte Bereiche beschränken, in näherer Zukunft denkt man bei AMD jedoch schon auf CPU- und GPU-Einheiten mit gemeinsamen Datencache nach. Dies geht aus einer kürzlich eingereichten Patentanmeldung hervor.
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