Britische Provider sollen Filesharing-Abgabe zahlen

Internet & Webdienste In Grossbritannien läuft derzeit eine Debatte darüber, wie in Zukunft mit illegalen Downloads über Filesharing-Netzwerke umgegangen werden soll. In der letzten Woche hatte der Verband der britischen Musikindustrie einige Internet-Service-Provider (ISP) aufgefordert, mehr gegen illegale Handlungen ihrer Kunden zu unternehmen. Die Provider reagierten mit Ablehnung und wiesen die Verantwortung von sich. Nun gibt es offenbar einen neuen Vorschlag, der die Gemüter erhitzt. Die Vereinigung der unabhängigen Musikverleger (AIM) hat Vorschläge unterbreitet, laut denen man ein Lizenzmodell ähnlich der Fernsehgebühren einführen sollte.

Die neue Gebühr soll von den Anbietern der Internet-Zugänge bezahlt werden, wodurch diese von den Plattenfirmen den Segen erhalten, ihren Kunden den Zugriff auf Filesharing-Netzwerke anzubieten. Auch elektronische Geräte, wie Bluetooth-Handys würden mit der Abgabe belegt, da auch sie Musik übertragen können.

Seitens der ISPs herrscht den Vorschlägen der Independent-Labels gegenüber allerdings große Skepsis. Sie beanstanden, dass sie nicht in die Erarbeitung der Vorschläge einbezogen wurden. Die AIM will an ihren Plänen festhalten und hofft bei der Umsetzung auf die Unterstützung der Regierung.
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