
Vor genau einer Woche
berichteten wir über einen Artikel von Robert McLaws, in dem er die Fehlerdatenbank des Windows Vista Betaprogramms analysiert. Das Ergebnis der Analyse war, dass derzeit noch über 5000 offene Bugs existieren.
Anscheinend waren die verwendeten Daten so falsch bzw. unvollständig, dass sich Paul Donnelly, einer der Verantwortlichen für das neue Betriebssystem, gezwungen sah, darauf zu reagieren, um die Sache in das rechte Licht zu rücken. Demnach gibt es zahlreiche Bug Reports, die für die Betatester gar nicht sichtbar sind, da sie als "vertraulich" gekennzeichnet wurden.
Unter den rund 5000 offenen Bugs, die Robert McLaw angibt, befinden sich laut Donnelly nur sehr wenige Fehler, die auch wirklich behoben werden. In den meisten Fällen handelt es sich um Duplikate von einem bereits bekannten Fehlverhalten, die noch nicht als solche erkannt wurden. Aber auch sehr viele allgemeine Anregungen rund um Vista befinden sich darunter sowie Anfragen für neue Treiber, Design-Änderungen, Behebung von Rechtschreibfehlern und vieles mehr. Konkrete Bugs, die wirklich gefixt werden müssen, sind nur in geringer Stückzahl vorhanden.
Oftmals werden auch "echte" Fehler eingesendet, die auch nachvollzogen werden können, aber trotzdem nicht behoben werden. Das liegt daran, dass in einer der nächsten Builds, dass komplette Modul, in dem sich der Fehler befindet, ausgetauscht wird. Erst wenn dieses Modul in seiner endgültigen Fassung vorhanden ist, werden noch existierende Fehler behoben.
Den kompletten Kommentar von Paul Donnelly findet man in seinem
Blog (englisch).
Sie haben bereits einen Zugang?
-
-
-
Passwort oder Benutzername vergessen?
Sie sind noch kein Mitglied?