WinFuture.de Test: Philips Live Messenger Phone

Hardware Willkommen beim WinFuture.de Hardware Test zum Wochenende! Dieses mal haben wir das neue Live Messenger Phone von Philips unter die Lupe genommen, um festzustellen, was es alles zu bieten hat und ob sich die Anschaffung lohnt. Am 25. Januar 2006 besuchten wir von WinFuture.de die erste Windows Live Session in München. Diese Sessions sind regelmäßig abgehaltene Veranstaltungen, zu denen Microsoft und die Firma Heaven aus Frankreich verschiedene Internetseitenbetreiber und Blogger aus dem Windows Live Umfeld einlädt. Während der ersten Session im Januar wurde dem versammeltem Publikum zum ersten Mal ein Prototyp des Philips Live Phone gezeigt. Das Gerät war zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht funktionsfähig, die vorgetragenen Erklärungen lieferten jedoch einen recht interessanten Ausblick auf die geplanten Funktionen. Immerhin sollte es möglich sein, Festnetz- und VoIP-Telefonie in einem Gerät zu verbinden, ohne den Umweg über einen Router gehen zu müssen. Stattdessen muss der Computer eingeschaltet sein. Momentan funktioniert der kostenlose Sprachnachrichtenaustausch jedoch nur im Microsoft Messenger Netzwerk. Ob eine Unterstützung für andere Netzwerke geplant ist, ist uns nicht bekannt.

Auf der zweiten Windows Live Session, die am 17. Mai stattfand, wurden dann fünf dieser bis dahin immer noch nicht erhältlichen Telefone an die Teilnehmer verlost. Der erste Eindruck war vielversprechend - das Gerät machte einen soliden Eindruck.


Es handelt sich hier um das Modell Philips VOIP4331S/05 mit einem Handteil. In der Version VOIP4332S/05 sind zwei Handteile enthalten.

Verpackungsinhalt:
  • Mobilteil
  • Clip für das Handteil
  • Zwei Akkus AAA, 750mAh / 1,2V, Notbetrieb mit normalen Batterien möglich
  • Ladeschale für das Handteil
  • Basisstation
  • Zwei Netzadapter
  • CD ROM
  • Kurzbedienungsanleitungen in mehreren Sprachen
  • Telefonkabel und Leitungsadapter

Installation:
Die Installation verläuft ohne große Probleme. Die einzige Voraussetzung ist ein Rechner mit installiertem Windows XP und Windows Live Messenger. Kaum hat man alle Geräte mit Strom versorgt und die Basisstation via USB mit dem PC verbunden, erkennt Windows das Telefon und erlaubt die Zuweisung als Messenger Phone. Ab sofort befindet sich ein neues Icon im Tray - der Messenger Device Manager. Dieser Manager ist jedoch lediglich für das Anzeigen der mit dem PC verbundenen Geräte zuständig. Eventuelle Einstellungen können hier nicht vorgenommen werden, sind aber auch nicht notwendig, sofern das Telefon nur am PC benutzt wird.

Prompt

Wenn man die Messenger-Taste auf dem Mobilteil betätigt, erscheint die eigene Kontaktliste aus dem Windows Live Messenger aufgereiht auf dem Display. Einträge (Personen) können ausgewählt und angerufen werden - das Versenden von Textnachrichten ist leider nicht möglich und unserer Meinung nach ein großes Manko. Die Tonqualität liefert keinen Grund für Beanstandungen. Ist man am PC bereits im Windows Live Messenger angemeldet, fällt der Schritt, sich über das Telefon einzuloggen, weg. Außerdem ist es möglich, direkt am Telefon, den eigenen Benutzer-Status zu ändern, Personen hinzuzufügen, zu blocken und zu löschen.


Lassen Sie uns das Menü des Windows Live Phones etwas näher beleuchten. Es gibt vier Menüpunkte:
  • Display: Einstellung von Uhr, Uhrformat, Mobilteil-Name, Kontrast, Farbe und Hintergrundbild.
  • Töne: Einstellung der Töne des Mobilteils aufgeteilt in Extern, USB und Intern (funktionierte im Test nicht richtig), Tastentöne und allgemeine Töne des Geräts (Akkuwarnung usw).
  • Sonderfunktionen: Babyruf, Auto-Annahme, Wecker, Time, Stopuhr, Wahlmodus, Flashzeit (nicht funktionell) und Pause.
  • System: Anmelden, Basiswahl, Mobilteil abmelden, PIN ändern und Reset.

Die Displayqualität ist mittelmäßig, die Farben wirken etwas verwaschen und unscharf. Das Wesentliche ist aber gut erkennbar und übersichtlich gestaltet. Der Akku bietet ca. 11 Stunden Gesprächszeit und liegt damit leicht über den Angaben des Herstellers. Hier werden maximal 10 Stunden Gespächszeit und 120 Stunden Standby-Zeit angegeben.

Da das VOIP433 ein Dual-Telefon ist, kann man es natürlich auch im normalen Telefonnetz verwenden. Die Integration in eine Siemens DECT Anlage verlief ohne Probleme. Lediglich die Vergabe der internen Nummern gestaltete sich als schwierig, da es nicht möglich ist, die Basisstation (INT 0) direkt anzurufen. Wer seine Basis auf INT1 einstellt, sollte damit jedoch keine Probleme haben.

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers für die von uns vorgestellte Version (VOIP4331S/05) beträgt 99,99 Euro, die Variante mit zwei Handteilen schlägt mit 169,99 Euro zu Buche.

Fazit
Man sollte vielleicht noch etwas warten, bis man sich ein solches Telefon zulegt. Leider kann das Gerät im Funktionsumfang nicht mit normalen DECT-Telefonen mithalten, obwohl die Windows Live Funktionalität ein großer Pluspunkt ist. Für Personen, die gern und oft mit ihren Messenger-Freunden über das Internet telefonieren, könnte sich eine Anschaffunng trotzdem lohnen. Sobald auch alternative VoIP-Netze unterstützt werden, rechnet es sich auch für den Standard-Nutzer, da dann Geld gespart werden kann.
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