Erneut kritische Sicherheitslücke in Microsoft Excel

Office Binnen kürzester Zeit wurden in den vergangenen Tagen und Wochen mehrere mehr oder weniger schwerwiegende Schwachstellen in Microsofts Büro-Paket Office entdeckt. Neben der Textverarbeitung Word war auch die Tabellenkalkulation Excel betroffen. Teilweise hat Microsoft schon reagiert und Patches angekündigt. Nun jedoch ist eine weitere Sicherheitslücke in Excel aufgetaucht, wie die Spezialisten des FrSIRT (French Security Incident Response Team) berichten. Die Schwachstelle könnte nach ihren Angaben genutzt werden um ein System zu kompromittieren. Sie betrifft jedoch nur asiatische Versionen der Software. Konkret handelt es sich dabei um die japanischen, chinesischen und koreanischen Ausgaben des Programms.

Die Lücke liegt in einem Speicherfehler, der auftritt, wenn man ein Dokument bearbeiten oder reparieren will, welches überlange Stilinformationen enthält und erlaubt die Ausführung beliebigen Codes. Betroffen sind sowohl Excel 2000, 2002 und 2003, als auch Office 2000, XP und 2003, so das FrSIRT. Der Angreifer muss den Anwender jedoch dazu bewegen, die präparierte Datei zu verwenden.

Microsoft prüft den Bericht der französischen Spezialisten nach eigenen Angaben bereits, kennt aber bisher keine Fälle, in denen die Lücke ausgenutzt wurde. Erst im Juni war eine Schwachstelle bekannt geworden, mit der das Programm beim Öffnen einer speziellen Datei zum Absturz gebracht werden kann.

Weitere Informationen: French Security Incident Response Team
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