MS vs. EU: Kommissarin hält Strafe für unvermeidbar

Microsoft Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat heute mitgeteilt, dass sie keinerlei Alternativen zu der Verhängung der Strafe gegen Microsoft für die Nichteinhaltung der Auflagen aus dem Monopolverfahren von 2004 sieht. Am 12. Juli soll die Höhe der Strafzahlungen festgelegt werden. Die Strafe könnte bis zu zwei Millionen Euro täglich betragen, die rückwirkend zum Dezember 2005 berechnet werden würden. Kroes gab an, dass sie sich keinen anderen Weg vorstellen könne, um Microsoft in die Schranken zu weisen.

Anfang der Woche hatte ein EU-Kommitee entschieden, dass Microsoft die Auflagen aus dem ursprünglichen Verfahren nicht eingehalten habe. Die Redmonder sehen dies selbstverständlich anders und behaupten ihrerseits, alle Forderungen der Europäischen Union erfüllt zu haben. Zur möglichen Höhe der Strafzahlungen wollte Kroes keine Angaben machen.
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