Google droht US-Providern mit Anti-Monopolklagen

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google hat die US-Regierung gestern davor gewarnt, den Anbietern von Internet-Zugängen zu viele Selbstbestimmungsoptionen zu geben. Man sei gegebenenfalls auch bereit rechtliche Schritte wegen des Missbrauchs von Wettbewerbsvorteilen einzuleiten, hieß es. In den Vereinigten Staaten tobt seit einigen Monaten ein Streit darüber, ob Internet-Provider zusätzliche Gebühren verlangen können, wenn sie den Zugriff auf Angebote erlauben, die sie nicht selbst produzieren. Hintergrund ist die Einführung von Regelungen, die es den Providern einfacher machen würden, TV-Dienste über ihre Infrastruktur anzubieten.

Auch in Deutschland hatte der Wunsch der Deutschen Telekom für Aufregung gesorgt, von den Webseitenbetreibern Gebühren zu verlangen, weil man die Verbindung von Kunde und Anbieter sorgt. Firmen wie Google und eBay argumentieren gegen derartige Bestimmungen, da sie um die offene Natur des Internets fürchten, in der jede Homepage frei besucht werden kann.
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