Musikindustrie droht chinesischen Suchmaschinen

Internet & Webdienste Seit dem 1. Juli gilt in China ein neues Gesetz zum Schutz von Urheberrechten im Internet. Nun scheint die Musikindustrie die neue Lage nutzen zu wollen, um verstärkt gegen Urheberrechtsverletzungen im Reich der Mitte vorzugehen. Den Anfang sollen offenbar Klagen gegen Suchmaschinenbetreiber machen. Wie gestern bekannt wurde, will der Internationale Verband der Phonographischen Industrie (IFPI) gegen die chinesische Tochter des US-Unternehmens Yahoo vorgehen. Der Verband wirft Yahoo China vor, auf seinen Internet-Seiten Links zu anderen Angeboten zu offerieren, bei denen Musik illegal zum Download angeboten wird.

Man habe mit den Vorbereitungen für ein Verfahren begonnen, sei aber zu Verhandlungen bereit. Yahoo ist in China der zweitgrößte Suchmaschinenbetreiber. Auch Baidu.com, der größten chinesischen Suchmaschine, droht in Kürze ein ähnliches Vorgehen der Musikindustrie, die ihrereseits überlegt, sich auf die neu geschaffene Rechtslage zu beziehen.

Seit dem 1. Juli 2006 kann ein Webseitenbetreiber rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn er illegale Downloads anbietet oder zu solchen Angeboten verlinkt. Dabei drohen Strafen in Höhe von bis zu 100 000 Yuan (ca. 12500 Euro), wenn nachgewiesen werden kann, dass der Betreiber von den Urheberrechtsverletzungen wusste.
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